Die Garnisonkirche
Fragmente & Perspektiven

Ausstellung in der Kapelle an der Garnisonkirche
Breite Straße 7, 14467 Potsdam

15.01.2012 - 31.05.2012


Garnisonkirche 1892
Foto: Otto Rau
aus der Mappe "Potsdam –
Ein deutscher Fürstensitz"
Potsdam Museum
Die in ihrem historischen Teil vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte erarbeitete Ausstellung bietet mit sieben Kapiteln und drei Vertiefungsebenen eine kompakte Überblicksdarstellung der Geschichte der Potsdamer Garnisonkirche von ihrer Stiftung durch König Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1732 bis zur Sprengung der Ruine 1968. Dabei stehen einige Themen geradezu als Sinnbild und Gleichnis für die preußische und deutsche Geschichte, denn sie weisen auf die überregionale Bedeutung und Symbolhaftigkeit dieses Ortes hin. Die Ausstellung konzentriert sich auf ausgewählte und zum Teil bisher wenig beachtete historiografische Fragmente der 300-jährigen Geschichte der Garnisonkirche. So wird der „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933 und seine Mythologisierung durch symbolische Bilder, die die öffentliche Wahrnehmung der Garnisonkirche bis heute entscheidend beeinflussen, kritisch hinterfragt.
Jedes Kapitel wird durch ein zeitgenössisches Originalzitat eingeleitet, während der Haupttext und vielfältige Abbildungen den Inhalt vertiefen. Eine Film- und eine Hörstation sowie originale Exponate ergänzen die Präsentation.

In einem zweiten Teil geht die Ausstellung auf die architektonischen Planungen und die künftige Nutzung der Garnisonkirche ein. Ein Zeitstrahl, der die Geschichte des Wiederaufbaus dokumentiert, endet mit der geplanten Einweihung des Turmes am 30. Oktober 2017, im Jahr des 500. Jubiläums der Reformation. Unter drei prominenten Zitaten stellen die Stiftung Garnisonkirche und die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche e.V. ihre Motive für den Wiederaufbau der Kirche vor.
Im Fokus steht die zukünftige Nutzung dieses markanten „Erinnerungsortes“ als Kirche, Lernort und Ort des Gedenkens. Zahlreiche Abbildungen von Veranstaltungen und engagierten Menschen, die sich seit Jahren für das Projekt Garnisonkirche einsetzen, illustrieren den Weg des Wiederaufbaus.

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Die Ausstellung wurde im Auftrag der Stiftung Garnisonkirche Potsdam und der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte erarbeitet.
Kurator: Thomas Wernicke, Leiter Ausstellungen/wissenschaftliche Vorhaben
Wissenschaftliche Mitarbeit: Sören Schlueter, Dr. Marlis Coburger

Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg


Download:Einladung zur Pressevorbesichtigung der Ausstellung
Download:Einladung zur Ausstellungseröffnung
 
 
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