16.12.2010 - Pressemitteilung
Weihnachten und Jahreswechsel im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


Letzte Öffnungstage der Sonderausstellung "Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen"

Geänderte Öffnungszeiten und Konditionen ab 2011


Auch über Weihnachten und den Jahreswechsel 2010/11 sind Besucher im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) im Kutschstall Am Neuen Markt in Potsdam herzlich willkommen.

Die Feiertags-Öffnungszeiten (25./26.12. und 01.01.2011 von 10 bis 18 Uhr, Silvester von 10 bis 16 Uhr, Heiligabend geschlossen) bieten noch einmal Gelegenheit, die Sonderausstellung Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen zu besuchen, bevor die Schau am 2. Januar 2011 schließen wird. Mit einem kostenlosen booklet erhält der Besucher einen kurzweiligen Zugang zu den in der Ausstellung versammelten weiblichen Charakteren, Schönheiten und Musen aus vier Jahrhunderten. 50 Meisterwerke europäischer Porträtkunst zeigen Königinnen und Mätressen, Hofdamen und Bürgerinnen, Salondamen und Musen, Künstlerinnen und Filmdiven; vom Barock bis zum Star-Foto der 1920er-Jahre, von der ersten "Königin in Preußen", Sophie Charlotte, bis zu Marlene Dietrich.
Einen Besuch lohnt auch die ständige Ausstellung Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen. Erst seit kurzem informiert dort eine kleine Präsentation über die Geschichte des Potsdamer Stadtschlosses. Ausgewählte Kunstwerke, wie die Sandsteinfigur der Minerva vom östlichen Kopfbau des Schlosses oder ein Bronzerelief, 1748 von Benjamin Giese als Wandschmuck für das zentrale Treppenhaus geschaffen, vermitteln einen Eindruck von der barocken Pracht des Baus. Zu sehen ist auch eine stark beschädigte Telleruhr aus dem Besitz des "Soldatenkönigs" Friedrich Wilhelm I. Sie war im Jahr 2000 beim Abtragen des Ernst-Thälmann-Stadions gefunden worden und ist nur eines von vielen Fragmenten des Stadtschlosses, die 1948/49 als "Bauschutt" in die Stadionwälle gelangten. Fotos, Dokumente und ein Film dokumentieren schließlich das wechselvolle Schicksal des Schlosses im 20. Jahrhundert bis zu seiner Sprengung 1959/60.

Im neuen Jahr 2011 wird das HBPG mit geänderten Öffnungszeiten (langer Freitag von 10 bis 19 Uhr) und veränderten Ticketpreisen noch besucherfreundlicher. Kinder und Einzelbesucher bis 18 Jahre haben dann kostenlosen Eintritt in alle Ausstellungen. Freitags können die ständige landesgeschichtliche Ausstellung für 2 Euro und die Sonderausstellungen zum ermäßigten Eintritt besucht werden. Vor allem für Potsdamer dürfte interessant sein, dass das HBPG ab 2011eine Jahreskarte für die ständige Ausstellung anbietet. Sie kostet 10 Euro und berechtigt auch zum ermäßigten Eintritt in die Sonderausstellungen des HBPG.

Der Kutschstall mit seinen Ausstellungsräumen ist rollstuhlgerecht ausgestattet.


Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam
Infotelefon: 0331/62085-50

Öffnungszeiten (ab 2011):
Di bis Do 10–17 Uhr
Fr 10–19 Uhr
Sa/So/Feiertage 10–18 Uhr
Mo geschlossen





14.12.2010 - Pressemitteilung
Unerwartet große Nachfrage nach Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z


Neue Publikation des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und des Potsdam Museums ist bereits vergriffen, Nachdruck erscheint Mitte Januar 2011

Das Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z, das Ende November im Verlag für Berlin-Brandenburg erschien, ist nach gut drei Wochen bereits vergriffen. Derzeit sind nur noch wenige Exemplare erhältlich: in einigen Buchhandlungen, in den Servicestellen der Märkischen Allgemeinen und direkt bei den Herausgebern der Publikation, dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte.

Die Herausgeber und der Verlag freuen sich über die unerwartet große Nachfrage und bereiten gerade einen Nachdruck vor. Das Potsdam-Lexikon wird Mitte Januar 2011 wieder lieferbar sein.

Das Potsdam-Lexikon bietet mit mehr als 700 Stichwörtern sowie einführenden Aufsätzen zum Naturraum und zur Geschichte Potsdams dem Leser geschichtliche, historisch-geografische und kunst- und kulturhistorische Grundinformationen, die sich bisher so nicht in einem Buch über Potsdam vereint finden lassen. Für das Nachschlagewerk haben in einem Gemeinschaftswerk 52 Autoren aus dem Kreis der regionalen Geschichtsarbeit, der Potsdamer Universität, der archäologischen Forschung und der Potsdamer bzw. Brandenburger Museen und Archive die Beiträge verfasst. Sie ermöglichen einen allgemein verständlichen Einstieg in und raschen Zugriff auf die Stadtgeschichte.

Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z
Herausgegeben im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und der Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
von Thomas Wernicke, Jutta Götzmann und Kurt Winkler
Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2010, 432 S. mit 31 Farb- und 94 s/w-Abbildungen
Hardcover, Format 16 x 24 cm
ISBN 978-3-942476-03-4
24,90 Euro


Pressekontakte
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Dr. Antje Frank
Tel: 0331/62085-49
E-Mail: frank@hbpg.de

Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Elke Bahr
Tel: 0331/2896833
E- Mail: elke.bahr@rathaus.potsdam.de

Verlag für Berlin-Brandenburg
Julia Hamann
Tel: 030/70223406
E-Mail: hamann@verlagberlinbrandenburg.de





25.11.2010 - Presseinformation
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Potsdam Museum geben Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z heraus


Neuerscheinung wurde heute in Potsdam vorgestellt

Heute wurde im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam das neu erschienene Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z vorgestellt.
Die Herausgeber, das HBPG und das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, präsentierten die ersten Exemplare ihres Buches gemeinsam mit dem Verlag für Berlin-Brandenburg.

Das Potsdam-Lexikon bietet mit mehr als 700 Stichwörtern sowie einführenden Aufsätzen zum Naturraum und zur Geschichte Potsdams dem Leser geschichtliche, historisch-geografische und kunst- und kulturhistorische Grundinformationen, die sich bisher so nicht in einem Buch über Potsdam vereint finden lassen. Für das Nachschlagewerk haben in einem Gemeinschaftswerk 52 Autoren aus dem Kreis der regionalen Geschichtsarbeit, der Potsdamer Universität, der archäologischen Forschung und der Potsdamer bzw. Brandenburger Museen und Archive die Beiträge verfasst. Sie ermöglichen einen allgemein verständlichen Einstieg in und raschen Zugriff auf die Stadtgeschichte.

Planung und Organisation des Potsdam-Lexikon haben eine lange Vorgeschichte, reichen zurück in die Vorbereitungszeit der Tausendjahrfeier Potsdams 1993. Auf Initiative des HBPG konnte in Zusammenarbeit mit Potsdamer Wissenschaftlern und Regionalhistorikern 2006 die Arbeit an dem Lexikon wieder aufgenommen und 2010 abgeschlossen werden.
Das Potsdam-Lexikon wird Anfang Dezember im Buchhandel zum Preis von 24,90 Euro erhältlich sein.

Dr. Kurt Winkler, der Direktor des HBPG, dazu: “Man sagt nicht zu unrecht, die Orts- und Landesgeschichte sei der eigentliche Lackmustest der historischen Darstellung, müssen sich doch die Deutungsmuster der Geschichtsschreibung hier im konkreten Fall bewähren. Auch Potsdam verfügt nun über ein Nachschlagewerk, das dem interessierten Laien wie dem Fachmann, dem Einheimischen wie dem Gast den Zugang zur Stadt eröffnet. Das Lexikon erscheint im rechten Augenblick, ist es doch geeignet, Sachkenntnis und Überblick in der lebhaften Debatte um die Wiedergewinnung des alten Potsdamer Stadtbildes zu stärken.“

Die Direktorin des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte, Dr. Jutta Götzmann, hebt die Bedeutung des Potsdam-Lexikons auch im Hinblick auf die Neueröffnung des Potsdam Museums am Alten Markt hervor: „Potsdam konzentriert sich mehr denn je auf die Wiedergewinnung der historischen Mitte. Für die zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt ist die Identität mit den historischen und kulturellen Wurzeln unverzichtbar. Das Potsdam-Lexikon ist ein Handbuch und Nachschlagewerk für jeden Potsdam-Interessierten. Die einführenden Essays lenken den Blick auf die historischen Epochen der Stadtentwicklung, Themen, die derzeit auch für die stadtgeschichtliche Dauerausstellung des neuen Potsdam Museums am Alten Markt aufbereitet werden.“

Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der PRO POTSDAM GmbH, fügt hinzu: „Die PRO POTSDAM bietet vielen Tausend Potsdamerinnen und Potsdamern Lebensmittelpunkt und Heimat. Daher liegt es auf der Hand, dass wir ein großes Interesse an diesem Potsdam-Lexikon haben. Wenn jeder, der nach Potsdam zieht, sich anhand dieses Lexikons einen ersten Überblick über die Stadt verschafft, wird die erste Auflage schon bald vergriffen sein.“

Schirmherr des Potsdam-Lexikon ist Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam.
Das Potsdam-Lexikon wurde gefördert durch die PRO POTSDAM GmbH und die Energie und Wasser Potsdam GmbH.

Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z
Herausgegeben im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und der Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
von Thomas Wernicke, Jutta Götzmann und Kurt Winkler
Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2010, 432 S. mit 31 Farb- und 94 s/w-Abbildungen
Hardcover, Format 16 x 24 cm
ISBN 978-3-942476-03-4; 24,90 Euro





16.11.2010 - Presseeinladung
Buchpräsentation: Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z


Zur Vorstellung der Neuerscheinung Potsdam-Lexikon. Stadtgeschichte von A bis Z
laden wir Sie herzlich ein.

Termin: Donnerstag, 25. November 2010, um 11 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG),
Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, Konferenzraum


Es begrüßen Sie:
Dr. Iris Jana Magdowski, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Potsdam
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte
Thomas Wernicke, Projektleiter Potsdam-Lexikon
André Förster, Verleger, Verlag für Berlin-Brandenburg
Horst Müller-Zinsius, Geschäftsführer der PRO POTSDAM GmbH


Potsdam-Lexikon
Stadtgeschichte von A bis Z
Herausgegeben im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und der Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
von Thomas Wernicke, Jutta Götzmann und Kurt Winkler
Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2010, 432 S. mit 31 Farb- und 94 s/w-Abbildungen
Hardcover, Format 16 x 24 cm
ISBN 978-3-942476-03-4; 24,90 Euro


Das Potsdam-Lexikon ist ein Nachschlagewerk, das mit Beiträgen von 52 Autoren aus dem Kreis der regionalen Geschichtsarbeit, der Potsdamer Universität, der archäologischen Forschung und der Potsdamer bzw. Brandenburger Museen und Archive einen allgemeinverständlichen Einstieg in und raschen Zugriff auf die Stadtgeschichte bietet. Mit einführenden Aufsätzen zum Naturraum, zur Topografie und zur Geschichte Potsdams und einem Lexikonteil mit über 700 Stichwörtern gibt es dem Leser naturräumliche, geschichtliche, historisch-geographische, kunst- und kulturhistorische Grundinformationen, die sich bisher so nicht in einem Buch über Potsdam vereint finden lassen.

Planung und Organisation des Potsdam-Lexikons haben eine lange Vorgeschichte, reichen zurück in die Vorbereitungszeit der Tausendjahrfeier Potsdams 1993. Auf Initiative des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte konnte in Zusammenarbeit mit Potsdamer Wissenschaftlern und Regionalhistorikern 2006 die Arbeit an dem Lexikon wieder aufgenommen und 2010 abgeschlossen werden.

Schirmherr des Potsdam-Lexikon ist Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam.

Förderer des Projektes sind die PRO POTSDAM GmbH und die Energie und Wasser Potsdam GmbH.

Wir freuen uns auf Sie.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Antje Frank
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Tel: 0331/62085-49, E-Mail: frank@hbpg.de

Elke Bahr
Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Tel: 0331/2896833, E- Mail: elke.bahr@rathaus.potsdam.de

Julia Hamann
Verlag für Berlin-Brandenburg
Tel: 030/70223406, E-Mail: hamann@verlagberlinbrandenburg.de





01.11.2010 - Pressemitteilung
Präsentation zur Geschichte des Potsdamer Stadtschlosses ab 2. November in der ständigen Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


Freier Eintritt für Besucher vom 2. bis 7. November

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) zeigt ab 2. November eine Präsentation zur Geschichte des Potsdamer Stadtschlosses in der ständigen Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ und ergänzt damit die Dokumentation in der kürzlich eröffneten Infobox an der Baustelle des neuen Landtages in Potsdam.

Das Schloss war als kurfürstliche, später königliche Residenz einst das wichtigste Bauwerk der Stadt Potsdam. Zum wichtigsten Bau des Barock in Preußen wurde es unter König Friedrich II., der das Schloss zwischen 1744 und 1752 nach Entwürfen Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs aus- und umbauen ließ.
Zwei künstlerisch herausragende Stücke barocker Bildhauerkunst stehen im Mittelpunkt der neuen Präsentation im HBPG: Zum einen die vom Potsdamer Bildhauer Johann Gottlieb Heymüller (zw. 1710/1715 –1763) geschaffene und als „schönste Frau Potsdams“ gerühmte Sandsteinfigur der Minerva. Die stolze, elegante Göttin der Künste und Wissenschaften stand als Giebelfigur auf dem östlichen Kopfbau des Schlosses am Alten Markt. Weitere Fragmente dieser Marktfassade – wie zum Beispiel das Giebelrelief „Apoll und die Musen“ – sind bereits seit einiger Zeit im Kutschstallhof zu bewundern. Zum anderen ist erstmals seit 1945 das von Benjamin Giese (1705–1755) geschaffene Bronzerelief zu sehen, das Orpheus zeigt, der den Höllenhund Zerberus mit seinem Gesang einschläfert. Es entstand 1748 mit fünf weiteren Reliefs als Wandschmuck des zentralen Treppenhauses des Schlosses. Das Treppenhaus gilt als Hauptwerk im Schaffen Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs und rief mit seiner Gestaltung und Ausstattung schon bei den Zeitgenossen Bewunderung hervor. Beide Ausstellungsstücke sind Leihgaben der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Die wechselhafte Geschichte des Stadtschlosses als Tagungsort der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung und Sitz der Stadtverwaltung, zu dem es nach dem Ende der Monarchie 1918 wurde, illustrieren Dokumente aus dem Potsdamer Stadtarchiv. Damals war das Schloss zugleich Museum. Im Wohnzimmer des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. war eine Telleruhr zu besichtigen, die nun – stark beschädigt – im HBPG präsentiert wird. Sie war im Jahr 2000 beim Abtragen des Ernst-Thälmann-Stadions gefunden worden und ist nur eines von vielen Fragmenten des Stadtschlosses, die 1948/49 als „Bauschutt“ in die Stadionwälle gelangten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ruine des schwer beschädigten Stadtschlosses zum Politikum und als „Brutstätte des Feudalismus“ diffamiert. Auch dazu werden im HBPG Dokumente gezeigt. Trotz zahlreicher Proteste begannen auf Beschluss des ZK der SED im November 1959 die Sprengungen. Ein Dokument aus dieser Zeit ist der Film „Das Potsdamer Stadtschloss in Gefahr“, der ergänzt ist durch teils erstmals gezeigte Fotografien mit Vorkriegsaufnahmen bis zur Sprengung der Ruine.

Die Stadtschloss-Präsentation im HBPG im Kutschstall Am Neuen Markt in Potsdam ist ab dem 2. November zu sehen. Aus diesem Anlass ist der Eintritt in die ständige Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ vom 2. bis 7. November frei.





29.09.2010 - Pressemitteilung
Bildungsangebot „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ wird auch im Schuljahr 2010/2011 fortgesetzt


Ostdeutsche Sparkassenstiftung ist weiterhin Kooperationspartner und Förderer des Schülerprojektes für lebendige Geschichte

Das Bildungsangebot „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ wird auch im Schuljahr 2010/2011 fortgesetzt. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zu diesem gemeinsamen Projekt haben Claus Friedrich Holtmann, Vorsitzender des Vorstands der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Dr. Kurt Winkler, Geschäftsführender Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) und Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) unterzeichnet.

„Kulturelle und historische Bildung sind grundlegend für unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb unterstützt die Ostdeutsche Sparkassenstiftung das Projekt ‚Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben’ als nachhaltige und zukunftsweisende Investition in die Bildung junger Menschen.“ erläutert Holtmann das Engagement der Stiftung.

Das Bildungsangebot, das im Jahr 2006 startete, ist durch das brandenburgische Bildungsministerium verbindlich in den Rahmenlehrplänen der Grundschulen bzw. im gültigen Kerncurriculum Geschichte der Sekundarstufen I und II verankert. Es hat bereits mehr als 16.000 Schülern eine erlebnisreiche Begegnung mit der Geschichte ihres Bundeslandes ermöglicht. Landesweit gibt es bereits etliche Schulen, die den „Tag in Potsdam“ fest in ihre Schuljahresplanung aufgenommen haben und jährlich mit mehreren Klassen anreisen. Auch außerhalb des Landes Brandenburg findet das Bildungsangebot immer mehr Beachtung.

Seit 2008 steht neben dem Modul I „Auf den Spuren brandenburgisch-preußischer Geschichte“, das für Schüler der Jahrgangsstufe 4 bis 13 eingerichtet ist, mit dem Modul II „Auf den Spuren der DDR“ ein weiterer und hochaktueller Themenbereich für Schüler der Klassen 8 bis 13 zur Auswahl. Das Angebot „Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben“ bietet neben dem Vormittag im HBPG und unterschiedlichen Stadtrallyes durch Potsdams Innenstadt auch eine erlebnisorientierte Führung durch das Neue Palais in Sanssouci bzw. einen Besuch und Gespräche in der Gedenkstätte Lindenstraße 54 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert sowie im Schloss Cecilienhof, dem Ort der Potsdamer Konferenz 1945.

Nähere Informationen zu beiden Modulen und zur Anmeldung sind unter www.hbpg.de/Museumspädagogik bzw. www.ein-tag-in-potsdam.de zu finden. Bewerbungen von Schulklassen nimmt das Projektbüro im HBPG entgegen, Tel: 0331/62085-55, Fax: 0331/62085-65, E-Mail: busprojekt@hbpg.de.


Pressekontakte
Dr. Antje Frank, HBPG, Tel: 0331/62085-49, frank@hbpg.de
Dr. Dagmar Löttgen, Ostdeutsche Sparkassenstiftung , Tel: 030/2069-1828, dagmar.loettgen@osv-online.de





23.09.2010 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam eröffnet neue Sonderausstellung "Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen"


Schau im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2010 "Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen" vom 24. September 2010 bis 2. Januar 2011 im Kutschstall in Potsdam zu sehen

Vom 24. September 2010 bis 2. Januar 2011 zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Sonderausstellung "Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen". Die Schau ist ein Projekt im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2010 "Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen".

Die Ausstellung im Kutschstall Am Neuen Markt in Potsdam präsentiert in 50 Meisterwerken europäischer Porträtkunst erstmals eine auf Brandenburg-Preußen bezogene Geschichte des weiblichen Bildnisses. Sie eröffnet damit einen ungewohnten Blick auf ein Land, dessen Name in der Geschichte zum Synonym männlich-militärischer Prägungen geworden ist und in dem Frauen – mit wenigen Ausnahmen – eine untergeordnete Rolle spielten.

Zum imaginären Dialog versammelt sich eine illustre Gesellschaft von Charakteren, Schönheiten und Musen aus vier Jahrhunderten: Königinnen und Mätressen, Hofdamen und Bürgerinnen, Salondamen und Musen, Künstlerinnen und Filmdiven. Die Auswahl der Bildnisse reicht von den Standesporträts des Barock bis hin zum Star-Foto der 1920er Jahre, von der ersten "Königin in Preußen", Sophie Charlotte, bis zu Marlene Dietrich. In ihren Porträts spiegeln sich Persönlichkeit und Lebensgeschichte, sozialer Status und Geschlechterrolle, aber auch der sich verändernde künstlerische Blick von Malerinnen und Malern, die das Antlitz ihrer Epoche mit geprägt haben. Prominente, aber auch zu Unrecht fast vergessene Frauenbiografien werden im Bild lebendig. Sie erzählen von der höfischen Kultur Preußens, der bürgerlichen Welt des 19. Jahrhunderts, der Berliner Bohème um 1900 und von veränderten Frauenrollen während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus.

Die Ausstellung versammelt Werke der besten Porträtisten ihrer Zeit. Vertreten sind u. a.: Antoine Pesne, Anna Dorothea Therbusch, Anton Graff, Christian Daniel Rauch, Carl Wilhelm Wach, Heinrich von Angeli, Franz von Lenbach, Sabine Graef-Lepsius, Dora Hitz, Lovis Corinth, Max Slevogt, Charlotte Berend, Hanna Höch, Jeanne Mammen und Lotte Laserstein.
Leihgeber sind unter anderem die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die Stiftung Stadtmuseum Berlin, die Nationalgalerie Berlin, die Berlinische Galerie, die Deutsche Kinemathek, die Hessische Hausstiftung, Kronberg, die Raczynski-Stiftung am Muzeum Narodowe (Nationalmuseum) in Poznan und private Leihgeber.

Kuratoren der Ausstellung sind die Kunsthistoriker Dr. Sven Kuhrau und Dr. Isabelle von Marschall. Die Gestaltung wurde realisiert von Pabst-Architekten, Berlin.


Katalog
Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen
Druckverlag Kettler GmbH, Bönen, 2010, 248 Seiten mit 200 sw- und Farbabbildungen
21 x 26 cm, fester Einband, ISBN 978-3-86206-036-8
Preis: 29,90 Euro (Buchhandel), 24,90 Euro (Museumsshop)

Führungen, Veranstaltungen und ein museumspädagogisches Angebot ergänzen die Ausstellung

Pressefotos zum download


Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam


Öffnungszeiten
Di bis Fr 10-17 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 10-18 Uhr, Montag geschlossen
Heiligabend geschlossen, Silvester 10-16 Uhr

Eintrittspreise
Einzelticket 5 Euro/ erm. 3,50 Euro, freitags 3,50 Euro

Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen, Kinder bis 6 Jahre frei

Informationen
Tel: 0331/62085-50, E-Mail: info@hbpg.de


Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, die Ernst von Siemens Kunststiftung und die Stiftung Preußische Seehandlung.

Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung





15.09.2010 - Einladung zur Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung
Preußens Eros – Preußens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“
24. September 2010 bis 2. Januar 2011


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zur Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung ein.

Termin: Donnerstag, 23. September 2010, um 11 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, Obergeschoss


Es begrüßen Sie:
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg e.V.
Dr. Isabelle von Marschall und Dr. Sven Kuhrau, Ausstellungskuratoren


Ablauf:
· Begrüßung
· Einführung in die Ausstellung
· Rundgang durch die Ausstellung
· Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine


Die Ausstellung
Frauen-Bilder aus Brandenburg-Preußen. Sie eröffnen einen ungewohnten Blick auf ein Land, dessen Name zum Synonym männlich-militärischer Tugenden geworden ist. Die Ausstellung versammelt eine illustre Gesellschaft von Charakteren, Schönheiten und Musen aus vier Jahrhunderten und präsentiert in 50 Meisterwerken europäischer Porträtkunst erstmals eine auf Brandenburg-Preußen bezogene Geschichte des weiblichen Bildnisses. Prominente aber auch zu unrecht fast vergessene Frauenbiografien werden im Bild lebendig und entfalten einen Reigen von der höfischen Kultur über die bürgerliche Welt des 19. Jahrhunderts bis zur modernen Bohème.


Zur Ausstellung erscheint der Katalog
PREUSSENS EROS – PREUSSENS MUSEN
Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen
Druckverlag Kettler GmbH, Bönen, 2010, 248 Seiten mit 200 sw- und Farbabbildungen
21 x 26 cm, fester Einband, ISBN 978-3-86206-036-8
Preis: 29,90 Euro (Buchhandel), 24,90 Euro (Museumsshop)


Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 23. September 2010, 18 Uhr


Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, die Ernst von Siemens Kunststiftung und die Stiftung Preußische Seehandlung.

Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg.

Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung


[Download: Presse-Einladung, PDF]





01.09.2010 - Pressemitteilung
Start des neuen Bildungsangebotes für Schüler „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“


Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland stellten Kooperationsprojekt vor und begrüßten erste Schulklasse zum Projekttag

Heute stellten das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) und die Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland im Freilichtmuseum Altranft ihr gemeinsames Kooperationsprojekt „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“ der Öffentlichkeit vor. Anschließend begrüßten sie die Schüler und Schülerinnen einer 6. Klasse der Letschiner Schule aus dem Oderbruchdorf Letschin, die als Erste den Projekttag erlebten.

Der „Tag im Oderland – Geschichte erleben“ bietet Schülern der Primar- und Sekundarstufe mit zwei altersgerechten Themenprogrammen die Möglichkeit, im Rahmen des außerschulischen Unterrichts einen ganzen Tag per Bus und zu Fuß im Oderland unterwegs zu sein und mit Führungen und eigenständigen Erkundungstouren Geschichte an authentischen Orten zu erleben.

Das Programm I unter dem Thema „Das Oderbruch – seine Trockenlegung und Kolonisation“ richtet sich an Schüler der Klassenstufen 4 bis 6. Die Veränderungen in der Landschaft, in den Siedlungsformen und in den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bewohner des Oderbruchs werden bei Stationen im Oderlandmuseum Bad Freienwalde, im einstigen Fischerdorf Altwriezen an der Alten Oder, im ältesten Kolonistendorf Neulietzegöricke, in Zollbrücke an der Oder und im Freilichtmuseum Altranft anschaulich erlebbar. Im Schloss von Altranft wird ein Mittagessen, umrahmt von historischen Erzählungen, angeboten, bevor es auf Tour durch das Freilichtmuseum geht.
Das Programm II „Von Kostrzyn/ Küstrin zu den Seelower Höhen – Erinnerungen an 1945“ regt Schüler der Klassenstufen 8 bis 13 dazu an, sich an originalen Schauplätzen der Schlacht um die Seelower Höhen mit den Ursachen des Zweiten Weltkrieges und seinen Folgen für das Oderbruch auseinanderzusetzen. Ihr Weg führt dabei von der im Frühjahr 1945 zerstörten Altstadt und Festung von Küstrin (heute Kostrzyn/ Polen) durch das Oderbruch zur Gedenkstätte Seelower Höhen.

Für das Angebot „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“ wurden sachkundige Begleiter der Schüler als Gästeführer nach den Normen des Bundesverbandes der Gästeführer Deutschland e. V. qualifiziert. Weitere Interessenten für diese Tätigkeit sind herzlich willkommen (Informationen beim Projektbüro).

Als Förderer des Bildungsprojekts konnte die Sparkasse Märkisch-Oderland gewonnen werden. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass Schulklassen des Landkreises Märkisch-Oderland die Kosten für den Bustransfer und das Mittagessen (im Programm I) erstattet bekommen und somit die Eigenbeteiligung für das Programm I auf 7,50 Euro pro Schüler, und für das Programm II auf 7 Euro pro Schüler begrenzt werden kann.
Für Gruppen aus anderen brandenburgischen Landkreisen und Bundesländern gelten andere Konditionen.

Ab heute können sich Schulklassen für den Projekttag anmelden beim
Projektbüro „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“
c/o Kreiskulturhaus Seelow
Ingrid Baier/ Edeltraud Wurl
Erich-Weinert-Straße 13
15306 Seelow
Tel.: 03346/ 2016-91/-92, Fax: 03346 201693
E-Mail: info@ein-tag-im-oderland.de

www.ein-tag-im-oderland.de


Das Projekt „Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben“ wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg sowie durch die Sparkasse Märkisch-Oderland.


Pressekontakte
Ingrid Baier, Projektbüro „Ein Tag im Oderland“, Tel.: 03346/ 2016-91/-92, E-Mail: baier@ein-tag-im-oderland.de

Dr. Antje Frank, HBPG, Tel.: 0331/ 620 85-49, E-Mail: frank@hbpg.de





25.08.2010 - Einladung zum Presse- und Fototermin
Neues Bildungsangebot für Schüler "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben" startet am 1. September 2010


Einladung zur Projektvorstellung und zum Fototermin mit den ersten teilnehmenden
Schülern

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam und die
Gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland haben gemeinsam das Bildungsangebot für Schüler "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben" entwickelt. Es bietet mit zwei altersgerechten Themenprogrammen Primar- und Sekundarschülern die Möglichkeit, im Rahmen des außerschulischen Unterrichts einen ganzen Tag lang per Bus und zu Fuß im Oderland unterwegs zu sein und die Geschichte der Region mit Führungen und eigenständigen Erkundungstouren zu entdecken.

Zur Vorstellung des neuen Bildungsangebots und Begrüßung der ersten teilnehmenden Schulklasse laden wir Sie herzlich ein zu einem

Presse- und Fototermin

am: Mittwoch, 1. September, um 11 Uhr
Ort: Brandenburgisches Freilichtmuseum Altranft, im Schloss
(16259 Bad Freienwalde, OT Altranft)

Ablauf
11 bis 12 Uhr
Projektvorstellung, Präsentation Schülermaterialien und "Geschichtsrucksack",
Pressegespräch

12.15 bis 13 Uhr
Ankunft 6. Klasse (Letschiner Schule, aus Letschin), Fototermin, gemeinsames
Mittagessen (Kartoffelsuppe) im Schloss

Alle Journalisten sind zum Mittagessen herzlich eingeladen (bitte vorher anmelden)

Es begrüßen Sie
Gerd-Ulrich Herrmann, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Kultur GmbH Märkisch-Oderland
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Dietrich Harms, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Märkisch-Oderland
Dr. Uwe Koch, Referatsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg
Ingrid Baier, Projektleiterin "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben"

Für Fragen stehen Ihnen außerdem zur Verfügung

Ellen Russig, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree e. V.
Dr. Reinhard Schmook, Leiter Oderland-Museum sowie Schloss Bad Freienwalde und
Rathenau-Gedenkstätte Bad Freienwalde
Peter Natuschke, Leiter des Brandenburgischen Freilichtmuseums Altranft


Wir freuen uns auf Sie.



Pressekontakte
Ingrid Baier, Projektbüro "Ein Tag im Oderland", Tel.: 03346/ 2016-91/ -92, E-Mail:
baier@ein-tag-im-oderland.de

Dr. Antje Frank, HBPG, Tel.: 0331/ 620 85-49, E-Mail: frank@hbpg.de

Das Projekt "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben" wird gefördert durch das
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg aus
Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg sowie durch die
Sparkasse Märkisch-Oderland.

[Download: Presse-Einladung, PDF]





17.08.2010 - Pressemitteilung
Sonderausstellung „SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR“ im Kutschstall in Potsdam nur noch bis 22. August zu sehen


Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte beendet Schau über DDR-Modezeitschrift mit Sonderöffnungszeiten und Filmmatinee „Träume nicht Sibylle“ im Filmmuseum Potsdam

Am Sonntag, dem 22. August, geht die Sonderausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte „SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR“ zu Ende.
Nur noch wenige Tage haben Besucher des Kutschstalls Am Neuen Markt in Potsdam die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der in der DDR beliebten Zeitschrift für Mode und Kultur zu verschaffen, mehr über Arbeitsbedingungen der Redakteure und Fotografen zu erfahren, Interviews mit Leserinnen zu hören und in originalen SIBYLLE-Heften zu blättern.

Wegen des großen Besucherandranges wird es am Freitag, dem 20. August, und am Samstag, dem 21. August, Sonderöffnungszeiten von 10 bis 20 Uhr geben.

Das Begleitprogramm zur Sonderausstellung beschließt am Sonntag, dem 22. August, um 11 Uhr, eine Filmmatinee im Filmmuseum Potsdam. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Träume nicht Sibylle“ (R: Julie Schrader, D 2001, Dok., 58’), der auf eindrucksvolle Weise den Werdegang dieser Zeitschrift rekapituliert und die schönsten und wichtigsten Modefotografien aus der „SIBYLLE“ wieder lebendig werden lässt.

Karten: 5 Euro/ erm. 4 Euro (Besucher der Filmmatinee haben bei Vorlage der Kinokarte ermäßigten Eintritt in die SIBYLLE-Ausstellung im Kutschstall.)

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331/ 271 81-12


SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR
letzte Öffnungstage
Mi, 18.08., und Do, 19.08., von 10 bis 17 Uhr
Fr, 20.08., und Sa, 21.08., von 10 bis 20 Uhr
So, 22.08., von 10 bis 18 Uhr

Eintritt: 5 Euro/ erm. 3,50 Euro, freitags 3,50 Euro

Infotelefon: 0331/620 85-50





28.07.2010 - Pressemitteilung
„Gehen oder Stehen?“ – Ausstellung zu der Lebenssituation und den Zukunftsplänen junger Frauen in Brandenburg heute


Am Freitag, 6. August 2010, wird um 19 Uhr die Ausstellung „Gehen oder Stehen? Zukunftspläne junger Frauen in Brandenburg“ im Offenen Kunstverein Potsdam e. V. eröffnet. Mit diesem Projekt, das vom 7. bis 22. August im Rahmen des Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“ stattfindet, beenden Sophie Baar und Ulrike Günther ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Kulturbereich, das sie im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und bei Kulturland Brandenburg e. V. absolviert haben.

Die Idee zu diesem Projekt ergab sich für die beiden Ausstellungsmacherinnen aus der eigenen Lebenssituation. „Nach bestandenem Abitur standen wir vor der Entscheidung: Wie geht es weiter, wo will ich eigentlich hin und was will ich in Zukunft tun? Während des Freiwilligen Sozialen Jahres in Potsdam machten wir die Erfahrung, dass es vielen jungen Frauen in Brandenburg ebenso geht wie uns. Wir wollten mehr erfahren über ihre Träume, Wünsche und Lebenspläne“, erklären die 20-Jährigen.

Dabei haben sie sich auch mit der besonderen Problematik der seit Jahren anhaltenden Abwanderung junger Frauen aus dem Land Brandenburg auseinander gesetzt. Schließlich machten sie sich auf den Weg und befragten 24 junge Frauen zwischen 18 und 28 Jahren nach ihren Lebenssituationen und Zukunftsplänen. Entstanden ist daraus diese Ausstellung mit Porträtfotografien und Auszügen aus den geführten Interviews.

„Gehen oder Stehen? Zukunftspläne junger Frauen in Brandenburg“
Ein Projekt im Rahmen Themenjahres Kulturland Brandenburg 2010 „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“ in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Laufzeit: 7. bis 22. August 2010
Ort: Offener Kunstverein Potsdam e. V., Hermann-Elflein-Str. 10, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Mi–Do 15–19 Uhr; Fr 15–21 Uhr; Sa 13–21 Uhr; So 13–19 Uhr
Eintritt: frei


Kulturland Brandenburg 2010 steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck.
Kulturland Brandenburg 2010 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg.
Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung
Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam sowie durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg mit Mitteln des Hauptstadtvertrages.





12.05.2010 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam präsentiert Sonderausstellung „SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR“


Vom 13. Mai bis 22. August zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Sonderausstellung „SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR“.

Die Zeitschrift SIBYLLE gehörte in der DDR zu den beliebtesten und begehrtesten Publikationen. Die Mode- und Kulturzeitschrift erschien von 1956 bis 1990 alle zwei Monate in einer Auflage von etwa 200 000 Exemplaren, die stets sofort vergriffen war. Auf dem gesamtdeutschen Markt kam 1995 das endgültige Aus.

Der Erfolg der SIBYLLE lag in ihrem einzigartigen Konzept, Mode, Fotografie und Kultur in einem Heft zu verbinden sowie in ihrem Anspruch, alltagstaugliche Mode zu präsentieren und ein modernes Frauenbild zu vermitteln.
„Die berufstätige, selbstbewusste, emanzipierte Frau wollte man zeigen, sich von alten Klischees trennen. Mode ins Verhältnis setzen zu den gesellschaftlichen Idealen“, so Dorothea Melis, die von 1961 bis 1970 die Modeabteilung der Zeitschrift SIBYLLE leitete. Bekannte Fotografen und Fotografinnen wie Sibylle Bergemann, Arno Fischer, Karol Kállay, Ute Mahler, Werner Mahler, Sven Marquardt, Roger Melis oder Günter Rössler fanden dafür eine ganz individuelle Bildsprache, in der sich Mode- und Porträtfotografie verbanden. „Wir haben nicht nur Mode fotografiert, wir haben Bilder gemacht, die uns wichtig waren“, so die Fotografin Ute Mahler.
Diese anspruchsvolle Haltung prägte über Jahrzehnte die Bildästhetik und damit den besonderen Charakter der SIBYLLE. Redakteure und Fotografen fanden hier eine vergleichsweise große künstlerische Freiheit, wenn auch letztlich immer begrenzt durch die restriktive Medienpolitik der SED.

Die Ausstellung zeigt im Druck erschienene Mode-Fotoserien der SIBYLLE, kombiniert mit wertvollen Originalfotografien. Sie werden ergänzt durch Kommentare von Redakteurinnen, Mannequins und Fotografen über die Arbeitsweise und –bedingungen bei der Moderedaktion der SIBYLLE. Sie erzählen von Zensur und künstlerischer Freiheit, Mangelwirtschaft und Improvisationstalent, Gleichberechtigung und SED-Frauenpolitik sowie Berufstätigkeit und Familienleben in der DDR.

Bekleidungsstücke des Modeinstituts der DDR, des VHB Exquisit und selbst geschneiderte Kostüme von privaten Leihgebern sowie Filmsequenzen von Modesendungen der DDR zeigen Träume von damals. Ein Exkurs über die Bildsprache und ästhetischen Besonderheiten der SIBYLLE-Fotografien ergänzt das Thema Mode.

Zu hören bzw. zu lesen sind Interviews mit Leserinnen der SIBYLLE und eine Auswahl von Leserbriefen. Sie vermitteln einen Einblick in die Rezeption der Zeitschrift und in den DDR-Alltag. Auch Frauenporträts, die in der SIBYLLE erschienen, und Ausschnitte von Sendungen des DDR-Fernsehens, statistische Daten und Hintergrundinformationen verdeutlichen das Frauenbild und die Frauenrealität in der DDR.

Ausstellungskuratorinnen sind Claudia Rücker und Andrea Szatmary, Berlin.
Die Gestaltung übernahm die Agentur KOCMOC.NET, Leipzig.

Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv sowie mit der Fachhochschule Potsdam/ Fachbereich Informationswissenschaften.

Führungen und Veranstaltungen ergänzen die Ausstellung.
Begleitend zur Ausstellung erscheint das Buch Sibylle. Modefotografien 1962–1994
Herausgegeben von Dorothea Melis, Leipzig: Lehmstedt Verlag, 2010 (Bilder und Zeiten, hrsg. von Mathias Bertram, Band 12), 176 Seiten mit 160 ganzseitigen Duotone-Abbildungen, 24 x 27 cm, Festeinband, Fadenheftung,
ISBN 978-­3-­937146-87-­4, Preis: 24,90 Euro

Die Ausstellung wurde gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.


Pressefotos zum download

Besucheradresse: HBPG, Kutschstall Am Neuen Markt 9,14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10–17 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 10–18 Uhr,
Mo geschlossen
Eintritt: 5 Euro/ erm. 3,50 Euro, freitags 3,50 Euro
Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen, Kinder bis 6 Jahre frei
Informationen und Führungsanmeldung unter Tel: 0331/62085-50





03.05.2010 - Einladung zur Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung
SIBYLLE. Modefotografie und Frauenbilder in der DDR


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2010
„Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“
13. Mai bis 22. August 2010

Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung

Termin
Mittwoch, 12. Mai 2010, um 11 Uhr

Ort
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, Obergeschoss


Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Claudia Rücker und Andrea Szatmary, Ausstellungskuratorinnen
Dr. Mark Lehmstedt, Verleger

Ablauf
Begrüßung
Einführung in die Ausstellung
Vorstellung des Buches Sibylle. Modefotografien 1962–1994, das begleitend zur Ausstellung im Lehmstedt Verlag, Leipzig, erscheint
Rundgang durch die Ausstellung
Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine

Die Ausstellung

Die Zeitschrift SIBYLLE war in der DDR überaus beliebt und begehrt. Ihr Erfolg lag in ihrem einzigartigen Konzept, Mode, Fotografie und Kultur zu verbinden, alltagstaugliche Mode zu präsentieren und ein modernes Frauenbild zu vermitteln. Die profiliertesten Fotografen und Fotografinnen fanden dafür eine ganz individuelle Bildsprache, in der sich Mode- und Porträtfotografie verbanden.

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Mode-Fotostrecken, kombiniert mit Aussagen von Redakteurinnen, Mannequins und Fotografen, und sie gibt Einblicke in den redaktionellen Kulturteil der SIBYLLE, den sie zum Ausgangspunkt einer kritischen Reflexion von Frauenleitbildern und Frauenalltag in der DDR nimmt.

Mehr Informationen zur Ausstellung


Begleitend zur Ausstellung erscheint das Buch
Sibylle. Modefotografien 1962–1994
Herausgegeben von Dorothea Melis, Leipzig: Lehmstedt Verlag, 2010 (Bilder und Zeiten, hrsg. von Mathias Bertram, Band 12), 176 Seiten mit 160 ganzseitigen Duotone-Abbildungen, 24 x 27 cm, Festeinband, Fadenheftung, ISBN 978-­3-­937146-87-­4
Preis: 24,90 Euro
mehr unter www.lehmstedt.de


Eröffnung der Ausstellung
Mittwoch, 12. Mai 2010, 17 Uhr


Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Deutschen Rundfunkarchiv.
Die Ausstellung wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.





29.03.2010 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam bietet über Osterfeiertage Sonderkonditionen für Besucher


Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam bietet von Karfreitag bis Ostermontag Ticketpreise zu Sonderkonditionen an.

Die Besucher sind eingeladen, bei kostenlosem Eintritt die aktuellen Sonderausstellungen „Eine europäische Odyssee. Königsberg – Oelsnitz/Erzgeb. – Potsdam – Stockholm – Kaliningrad“ und „Heimat, süße Heimat. Preußische Ansichten von Karl Oppermann. Malerei und Grafik“, zu besuchen.

Die „Europäische Odyssee“ stellt mit privaten Texten und Fotos eine einmalige und doch gewöhnliche Lebensgeschichte des 20. Jahrhunderts vor, die geprägt war von Krieg, Flucht, Diktatur und Migration. Besonders interessant ist hier auch ein privates Filmdokument über den Alltag in der geteilten Stadt Berlin im Jahr 1959.

Die „Preußischen Ansichten“ präsentieren 28 Gemälde und 20 Grafiken des Malers Karl Oppermann, der sich selbst als „Preuße aus Neigung und Preußengegner aus Enttäuschung“ bezeichnet.

Beide Sonderausstellungen sind nur noch bis zum 18. April im Kutschstall, Am Neuen Markt, zu sehen.

Für die ständige Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“ gilt über die Osterfeiertage für alle Besucher der ermäßigte Eintritt.
Pünktlich zu den Feiertagen wird in der Ausstellung ein neues „Schaufenster“ des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (BLHA) präsentiert. Es macht mit Originalakten aus dem 17. Jahrhundert auf die aktuelle Dauerausstellung des BLHA „Wie es gehalten werden soll“. Recht und Rechtspflege in Lübben und der Niederlausitz vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Lübbener Amtsgericht aufmerksam.

Alle Ausstellungen des HBPG haben Feiertagsöffnungszeiten von 10 bis 18 Uhr.





11.03.2010 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam präsentiert Sonderausstellung „Eine europäische Odyssee. Königsberg – Oelsnitz/Erzgeb. – Potsdam – Stockholm – Kaliningrad“ unter der Schir


Vom 12. März bis 18. April 2010 präsentiert das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Sonderausstellung „Eine europäische Odyssee. Königsberg – Oelsnitz/Erzgeb. – Potsdam – Stockholm – Kaliningrad“. Für die Schau im Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, hat die schwedische Botschafterin in Deutschland, Ruth Jacoby, die Schirmherrschaft übernommen.

Zeitgeschichte kann lebendig und anschaulich werden, wenn sie sich exemplarisch im individuellen und zeittypischen Lebensweg eines Menschen spiegelt und damit für den Betrachter nachvollziehbar wird. Die dokumentarisch-künstlerische Rauminstallation der international renommierten, in Berlin lebenden schwedischen Künstlerin Hanna Sjöberg zeigt das auf ungewöhnliche und eindringliche Weise mit der Lebensgeschichte von „Anna“.

Sie basiert auf Texten und Privatfotos von Dorothea Bjelfvenstam und gestaltet eine Biographie des 20. Jahrhunderts: „Anna“, das Kind aus Königsberg, kommt im Juli 1945 nach Potsdam – hier verbringt sie ihre Jugendjahre, bis sie nach Schweden auswandert: Eine einmalige und doch gewöhnliche europäische Lebensgeschichte vor dem Hintergrund von Krieg, Flucht, Diktatur und Migration.

Im letzten Kriegsjahr wird „Anna“ mit anderen Kindern aus ihrer Schule in Königsberg in ein Kinderlandverschickungslager in Oelsnitz/Erzgebirge geschickt und erlebt dort das Kriegsende. Nach Potsdam kommt sie im Juli 1945, gerade als die Potsdamer Konferenz in Cecilienhof stattfindet. Frieden und Wiederaufbaueuphorie, aber auch Hunger und Angst vor der Willkür der Besatzungsmacht kennzeichnen ihre Zeit als Jugendliche in Potsdam. Anfang der 1950er Jahre geht sie nach Westberlin, bevor sie nach Schweden auswandert. „Anna“ kehrt immer wieder nach Potsdam zurück, in den 1980er Jahren auch auf Klassenfahrten mit schwedischen Schülern.

Die Erzählung, die sich durch den ganzen Ausstellungsraum zieht, ist eingebettet in den zeitlichen und politischen Kontext, der auf fünf großen Raumelementen zeitlich, geographisch und thematisch dargestellt ist. Zu den verschiedenen Themen gibt es Aufnahmen von Gesprächen mit Zeitzeugen.


Schüler der Klassenstufe 11 der Voltaire-Gesamtschule in Potsdam erarbeiteten Texte zu den zeitgeschichtlichen Themen der Installation und gestalteten sie als Ausgaben einer fiktiven Tageszeitung, die in der Ausstellung zu lesen sind.

„Annas“ naive Erzählweise erklärt nichts. Aber die Betrachter der Ausstellung können sich die Bühne des Krieges und der Nachkriegszeit hinzudenken, vor dem sich „Annas“ Schicksal abgespielt hat. Ihr Leben ist ein Wanderleben, in dem jeder Lebensabschnitt an einem anderen Ort gelebt wurde.

Die Installation „Eine Europäische Odyssee“ folgt den Stationen von „Annas“ Leben und passt sich inhaltlich und formal an die jeweiligen Ausstellungsorte an. Im Sommer 2007 war sie in der Kunsthalle Kaliningrad zu sehen. Ende September 2009 eröffnete sie in der Stadtbibliothek in Oelsnnitz/Erzgebirge, dem Ort, wo „Anna“ am Kriegsende im Kinderlandverschickungslager war. Nach Potsdam wird die Installation abschließend als Projekt in der Tensta Konsthall in Stockholm gezeigt.


Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Das Kulturforum wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Pressefotos zum download unter Pressefotos

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen

Eintrittspreise
Einzelticket: 3 Euro/ erm. 2 Euro, freitags 2 Euro, Schüler 2 Euro
Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen, Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt

Informationen
Tel: 0331/62085-50, E-Mail: info@hbpg.de





04.03.2010 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam präsentiert Sonderausstellung „Heimat, süße Heimat“. Preußische Ansichten von Karl Oppermann. Malerei und Grafik


Vom 5. März bis 18. April präsentiert das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Sonderausstellung „Heimat, süße Heimat“. Preußische Ansichten von Karl Oppermann. Malerei und Grafik. Anlass der Schau ist der 80. Geburtstag des Malers, der sich selbst als „Preuße aus Neigung und Preußengegner aus Enttäuschung“ bezeichnet.

Gezeigt werden ausgewählte preußische Ansichten des Künstlers, etwa 28 Gemälde und 20 Grafiken – aus dem Privatbesitz des Künstlers, als Leihgaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg, der Stiftung Stadtmuseum Berlin, des Deutschen Instituts für Normung, des Museums Checkpoint Charlie und von privaten Leihgebern.

Geboren 1930 in Wernigerode im Harz fand Karl Oppermann nach dem Studium der Kunsterziehung und der freien Malerei in den 1950er Jahren seine künstlerische Heimat im Westteil Berlins. Dort gehörte er bald zu den bekannten bildenden Künstlern. Seine erste Personalausstellung hatte Oppermann 1959 in einer Berliner Galerie, weitere Ausstellungen im In- und Ausland folgten. Zwischen 1961 und seiner Berufung zum Professor für freie Malerei an der Berliner Hochschule der Künste 1971 lagen jene wichtigen Jahre, in denen sich Karl Oppermann mit der preußisch-deutschen Geschichte künstlerisch auseinander zu setzen begann, mitten im nun von der Mauer zerrissenen und noch immer vom Krieg gezeichneten Berlin.

Die Gegenwart der Ruinen des friderizianischen Berlins im Ostteil der Stadt und der Leerflächen des wilhelminischen Berlins vor seinem Atelierfenster am Bundesratufer inspirierten ihn ab 1963 zu Bildern voller Anspielungen auf die preußisch-deutsche Geschichte der alten Reichshauptstadt und auf die Realität der geteilten Nachkriegsstadt. Das Thema Preußen ließ Oppermann nicht los und zieht sich wie ein roter Faden durch verschiedene Werkphasen. Hinzu kamen ab 1968 Darstellungen der Berliner Mauer als monströses Zeugnis der Teilung Europas. Eines seiner letzten Berlin-Bilder aus diesem Themenkreis zeigt 1978 den Blick auf das Brandenburger Tor und den symbolisch mit einem großen Vorhang verhüllten Potsdamer Platz. Karl Oppermann verstand sich in diesen Jahren dennoch nicht als politischer Maler. Sein Realismus war stets an der Malerei selbst orientiert, seine Vorbilder waren ihm die Spanier, von Velasquez bis Picasso.

Trotz der politischen Entspannung in den 1970er Jahren schritt die Ablösung von seiner alten Heimat am Harz voran, und Karl Oppermann fand auf Elba unter südlicher Sonne eine neue Heimat. In den 1980er Jahren kam er künstlerisch auf die Berlin-Bilder zurück. Er malte und zeichnete nun eher im Stile der klassischen Moderne, seine Bildaussagen blieben dabei ambivalent. Das Brandenburger Tor und der Ostberliner Paradesoldat der NVA schlugen als neue Leitmotive den Bogen zu seinen früheren „Geschichtsbildern“, zum reitenden Friedrich und zu den Soldaten mit der Pickelhaube.

Mit dem Fall der Mauer und der unerwarteten Deutschen Einheit ist ihm seine Heimat plötzlich wieder nah. In seiner Geburtsstadt am Fuße des Harzes präsentierte der Kunstverein Wernigerode 1995 erstmals eine Personalausstellung. Auf Preußen kam Karl Oppermann noch einmal 2001 zurück, als im Berlin-Brandenburgischen „Preußenjahr“ – aus seiner Sicht – eine gnadenlose Historien-Verwurstung Stadt und Land heimsuchten. Nun geriet die Umsetzung der preußischen Geschichte in „Kulturevents“ in das kritische Visier des Künstlers.
Ironie der Geschichte: auch das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte ging aus diesem Preußenjahr hervor.


Begleitveranstaltung zur Ausstellung am Di, 16.03.2010, 19 Uhr
Künstlergespräch
zwischen Prof. Dr. Dominik Bartmann, Stiftung Stadtmuseum Berlin, und Karl Oppermann
Beitrag: 3 Euro
Die Ausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

Pressefotos zum download unter Pressefotos

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag/Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen

Eintrittspreise
vom 05.03. bis 12.03.2010: 2 Euro
Einzelticket: 3 Euro/ erm. 2 Euro, freitags 2 Euro, Schüler 2 Euro
Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen
Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt

Informationen
Tel: 0331/62085-50
E-Mail: info@hbpg.de





04.03.2010 - Einladung zur Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung
„Eine europäische Odyssee. Königsberg – Oelsnitz/Erzgeb. – Potsdam – Stockholm – Kaliningrad“


Hanna Sjöberg, Berlin/ Dorothea Bjelfvenstam, Stockholm:

Eine biografische Kunstinstallation im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Unter der Schirmherrschaft der schwedischen Botschafterin Ruth Jacoby
12. März bis 18. April 2010


Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung

Termin
Donnerstag, 11. März 2010, um 11 Uhr

Ort
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, Obergeschoss



Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Hanna Sjöberg, Künstlerin, Berlin
Dorothea Bjelfvenstam, Stockholm


Ablauf
Begrüßung
Einführung in die Ausstellung
Rundgang durch die Ausstellung
Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine


Die Ausstellung

Zeitgeschichte kann lebendig werden, wenn sie sich exemplarisch im individuellen und zeittypischen Lebensweg eines Menschen spiegelt. Das zeigt die international renommierte, in Berlin lebende schwedische Künstlerin Hanna Sjöberg mit ihrer dokumentarisch-künstlerischen Rauminstallation. Mit Texten und Privatfotos von Dorothea Bjelfvenstam gestaltet sie eine Biographie des 20. Jahrhunderts: „Anna“, das Kind aus Königsberg, wird 1944 in ein Kinderlandverschickungslager in Oelsnitz/Erzgebirge geschickt und erlebt dort das Kriegsende. Im Juli 1945 kommt sie nach Potsdam, verbringt hier ihre Jugendjahre, geht Anfang der 1950er Jahre nach Westberlin, und wandert schließlich nach Schweden aus. Nach Potsdam kehrt sie immer wieder zurück, in den 1980er Jahren auch auf Klassenfahrten mit schwedischen Schülern.

Eine einmalige und doch gewöhnliche europäische Lebensgeschichte vor dem Hintergrund von Krieg, Flucht, Diktatur und Migration.

Mehr Informationen zur Ausstellung


Eröffnung der Ausstellung
Do, 11. März 2010, 18 Uhr

Grußworte
Martin Gorholt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Doris Lemmermeier, Direktorin des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Ruth Jacoby, schwedische Botschafterin in Deutschland (Grußwort wird verlesen)


Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa.
Das Kulturforum wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.





25.02.2010 - Einladung zur Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung
„Heimat, süße Heimat“. Preußische Ansichten von Karl Oppermann. Malerei und Grafik


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
5. März bis 18. April 2010

Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung

Termin
Donnerstag, 4. März 2010, um 11 Uhr

Ort
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, Obergeschoss

Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
und Karl Oppermann, Maler und Grafiker

Ablauf
Begrüßung
Einführung in die Ausstellung
Rundgang durch die Ausstellung
Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine

Die Ausstellung
Die Ausstellung aus Anlass des 80. Geburtstages des Malers Karl Oppermann präsentiert 28 Gemälde und 20 Grafiken aus dem Privatbesitz des Künstlers, als Leihgaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg, der Stiftung Stadtmuseum Berlin, des Deutschen Instituts für Normung, des Museums Checkpoint Charlie und von privaten Leihgebern. Der „Preuße aus Neigung und Preußengegner aus Enttäuschung“ wurde 1930 in Wernigerode geboren, fand nach dem Studium der Kunsterziehung und der freien Malerei seine künstlerische Heimat im Westteil Berlins und gehörte dort bald zu den bekannten bildenden Künstlern. Nach 1961 begann seine künstlerische Auseinandersetzung mit der preußisch-deutschen Geschichte. Die zerrissene Stadt inspirierte ihn ab 1968 auch zu Darstellungen der Berliner Mauer. Seine neueren Berlin-Bilder der siebziger Jahre schlugen wieder den Bogen zu seinen früheren „Geschichtsbildern“, zum reitenden Friedrich und zum Soldaten mit der Pickelhaube.
Auf Preußen kam Karl Oppermann noch einmal 2001 im Berlin-Brandenburgischen „Preußenjahr“ zurück, um die aus seiner Sicht gnadenlose Historien-Verwurstung preußischer Geschichte in „Kulturevents“ kritisch ins Visier zu nehmen. Ironie der Geschichte: auch das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte ging aus diesem Preußenjahr hervor.

Eröffnung der Ausstellung:
Do, 4. März 2010, 18 Uhr

Grußworte
Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Dr. Iris Jana Magdowski, Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Potsdam, Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg







 
 
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