22.11.2012 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam eröffnet Sonderausstellung "Vergessene Rekorde - Jüdische LeichtathletInnen vor und nach 1933"


Vom 23. November 2012 bis 6. Januar 2013 zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Wanderausstellung "Vergessene Rekorde – Jüdische LeichtathletInnen vor und nach 1933".
Die Schau ist ein Projekt der Universität Potsdam (ehem. Professur Zeitgeschichte des Sports) mit dem Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e. V.

Im Mittelpunkt der Schau mit sechs audiovisuellen Stationen mit historischen Filmen und Bilddokumenten stehen die Biografien der drei jüdischen Ausnahmetalente Lilli Henoch (Kugelstoßen, Berliner SC), Gretel Bergmann (Hochsprung, Schild Stuttgart) sowie Martha Jacob (Speerwurf, SC Charlottenburg). Die Ausstellung erzählt vergessene Lebensgeschichten jüdischer Spitzensportler und -sportlerinnen vor und nach 1933 und erinnert an den großen Beitrag, den sie für die Entwicklung der deutschen Leichtathletik geleistet haben. Sie zeigt die weitgehende Integration jüdischer Sportlerinnen und Sportler im deutschen Sport während der Weimarer Republik und erinnert an ihre Erfolge, die heute weitgehend "vergessene Rekorde” sind. Erst nach der ersten Ausstellung im Juni 2009 in Berlin erkannte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) mit 73-jähriger Verspätung den 1936 aufgestellten deutschen Rekord von Gretel Bergmann an. In weiteren Stationen werden außerdem die Fechterin Helene Mayer, der Tennisspieler Daniel Prenn und die Fußballnationalspieler Julius Hirsch und Gottfried Fuchs vorgestellt.

Die Ausstellung zeigt damit exemplarisch die systematische Zerschlagung und Verfolgung jüdischen Lebens im Sport während des NS-Regimes.
"Vergessene Rekorde" wendet sich sowohl an historisch wie auch am Thema Sport Interessierte und ist vor allem für Schulklassen ab Stufe 7 eine gute Ergänzung zum Geschichtsunterricht.

"Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam ist einer der besten Orte für 'Vergessene Rekorde'. Sie erinnert nicht nur an zwei unserer drei Protagonistinnen (Lilli Henoch und Martha Jacob), die in renommierten Berliner Vereinen aktiv waren, sondern auch an die heute noch in New York 98-jährig lebende Gretel Bergmann, die anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin den Rauswurf aus der Kernmannschaft erleben musste. Nichts anderes war ihre Nichtnominierung, obwohl sie den deutschen Hochsprungrekord in der Olympiaqualifikation egalisiert hatte.", so Prof. Hans Joachim Teichler, der Initiator der Ausstellung.
Zwei Monate vor dem 80. Jahrestag der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland wollen die "Vergessenen Rekorde" die Schul- und Sportlandschaft Brandenburgs in ihrer sporthistorischen Erinnerungsarbeit unterstützen. "Die Ausstellung zeigt, wie es möglich war, sich über den Sport in einem Alltag voller politischer Einschränkungen einen Teil der persönlichen Freiheit zu bewahren", erklärt Dr. Jutta Braun vom Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V.

Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG fügt hinzu: "Das HBPG dankt dem Ausstellungsteam für diese Präsentation, die für den Sport zugleich ein Anstoß ist, sich weiterhin aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Biografien von Lilli Henoch, Gretel Bergmann und Martha Jacob stehen exemplarisch für einen Teil der deutschen Sportgeschichte, der niemals in Vergessenheit geraten darf."

Die Wanderausstellung ist die Fortsetzung der Premierenausstellung vom Juni 2009, die anlässlich der Leichtathletikweltmeisterschaften im Centrum Judaicum in Berlin gastierte.

Die Ausstellung wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und die DFB-Kulturstiftung.

 

Begleitveranstaltungen
Sa, 01.12.2012, 15 Uhr
Ausstellungsführung
mit der Kuratorin Dr. Carina Sophia Linne
Beitrag: 5 Euro

Mi, 05.12.2012, 19 Uhr
Vortrag und Filmausschnitte
"Die Olympischen Spiele 1936 in privaten Filmaufnahmen"
mit einer kritischen Einführung von Prof. i. R. Dr. Hans Joachim Teichler, Universität Potsdam, Zeitgeschichte des Sports
Beitrag: 3 Euro

Mi, 19.12.2012, 19 Uhr
Vortrag
"Die Gleichschaltung Potsdamer Turn- und Sportvereine 1933"
Berno Bahro, Universität Potsdam, Profilbereich Bildungswissenschaften
Beitrag: 3 Euro

 

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Öffnungszeiten
2012
Di bis Do 10–17 Uhr, Fr 10–19 Uhr, Sa/So und feiertags 10–18 Uhr, Mo geschlossen

neu ab 01.01.2013
Di bis Do 10–17 Uhr, Fr bis So und an Feiertagen 10–18 Uhr, Mo geschlossen

 

Eintrittspreise
Einzelticket: 3 Euro/erm. 2 Euro, freitags 2 Euro
Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen
bis 18 Jahre freier Eintritt

 

Informationen
Tel: 0331/62085-50
E-Mail: info@hbpg.de
www.hbpg.de/Vergessene_Rekorde.html
www.vergessene-rekorde.de

 

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22.11.2012 - Einladung zum Fototermin am 28.11.2012, um 10 Uhr, Grund- und Oberschule Wilhelmshorst
Schulprojekt "Wir lassen Puppen tanzen – Geschichten aus der Kutsche" Sechs-Tages-Puppenspielworkshop an der Grund- und Oberschule Wilhelmshorst


Im Rahmen des gemeinsamen IOS-Schuljahresprojektes "Wir lassen Puppen tanzen - Geschichten aus der Kutsche" des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam und der Grund- und Oberschule Wilhelmshorst findet vom 26. bis 30. November ein sechstägiger Puppenspielworkshop statt. Schüler und Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe erhalten von Udo Weber, einem erfahrenen Puppenspieler, Tipps zum Gestalten eines Puppenspiels, von der Idee bis zum Drehbuch, von der Herstellung der Puppen bis hin zur Anfertigung der Bühne und der Requisiten. Sie erleben in einer Vorstellung den Spaß, den Puppenspiel verbreiten kann. Die Schüler und Schülerinnen erhalten Grundkenntnisse zum Führen von Handpuppen und zum Gestalten einzelner Charaktere, und sie lernen, wie sie auch das Publikum in das Stück einbeziehen können.

Die Schüler und Schülerinnen lassen sich bei ihrem Workshop über die Schulter gucken.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen zu einem

Presse- und Fototermin
Termin: Donnerstag, 28. November 2012, um 10 Uhr
Ort: Grund- und Oberschule Wilhelmshorst, Medienzentrum auf dem Schulcampus Heidereuterweg 1, 14552 Michendorf/ OT Wilhelmshorst

Es begrüßen Sie:
· 16 Schüler und Schülerinnen der 8. Jahrgangstufe
· Udo Weber, Puppenspieler (Puppenbühne Burratino, Potsdam)
· Thomas Koch, Lehrer an der Schule und Projektleiter

Das Projekt "Wir lassen Puppen tanzen - Geschichten aus der Kutsche" wird ermöglicht durch das Programm "Initiative Oberschule" (IOS) und gefördert mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond und des Landes Brandenburg.

Pressekontakt:
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Dr. Antje Frank, Tel: 0331/620 85-49, E-Mail: frank@hbpg.de
Thomas Koch, Projektleiter, Tel: 0173/6196372





15.11.2012 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam eröffnet Sonderausstellung "Struktur und Architektur. Das postindustrielle Kulturerbe Oberschlesiens. Fotografien von Thomas Voßbeck"


Vom 16. November 2012 bis 6. Januar 2013 zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Gastausstellung "Struktur und Architektur. Das postindustrielle Kulturerbe Oberschlesiens. Fotografien von Thomas Voßbeck". Die Schau ist ein Projekt von Europareportage Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Schlesischen Museum Kattowitz/Muzeum Śląskie w Katowicach im Rahmen des 5. Europäischen Monats der Fotografie.

Die Ausstellung stellt mit 47 teils großformatigen Farbfotografien eine Momentaufnahme noch vorhandener Industriearchitektur aus der Zeit vor 1945 dar. Die historische Region Oberschlesien gehört auch heute noch zu den größten Industriegebieten Europas und ist das wichtigste Wirtschaftszentrum der Republik Polen. Ein Großteil der dort ansässigen Werke, vor allem des Bergbaus und Hüttenwesens, überdauerte relativ unbeschadet den Zweiten Weltkrieg und vierzig Jahre sozialistische Planwirtschaft. Andere, einst kriegswichtige Anlagen, wie die Chemischen Werke Hydebreck in Kandrzin/Kedzierzyn wurden durch alliierte Bombenangriffe stark beschädigt. Nach dem Wechsel der staatlichen Zugehörigkeit begann man mit dem Wiederaufbau vieler zerstörter Werke; in den 1950er Jahren nahmen sie ihren Betrieb wieder auf.
Der Fotograf Thomas Voßbeck setzt die imposanten Hallen und Maschinen durch Bildkomposition und Lichteinfall in eindrücklicher Weise in Szene. Seine Fotografien werden ergänzt durch die Klangkomposition von Richard Ortmann, der die Industriegeräusche Oberschlesiens aufgezeichnet hat, bevor sie durch den Strukturwandel verschwinden werden.

Die Ausstellung war 2010/11 bereits in der Zeche Zollern in Dortmund, im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen und im Schlesischen Museum Katowice/Kattowitz zu sehen.
Nach dem HBPG in Potsdam sind 2013 sechs Museen in Polen weitere Ausstellungsorte.

Zur Ausstellung ist ein Bildband mit einer CD (Audiofeature) erschienen:
Struktur und Architektur. Das postindustrielle Kulturerbe Oberschlesiens
Deutsch-polnischer Bildband mit Fotografien von Thomas Voßbeck, mit zahlreichen Farb- und s/w-Fotografien+ CD des Klangkünstlers Richard Ortmann, 200 S., gebunden, ISBN 978-3-936168-57-0
Preis: 19,80 Euro

Ausstellungsführungen mit dem Fotografen Thomas Voßbeck
Mi, 28.11.2012, um 19 Uhr (mit Multimediapräsentation), Beitrag: 5 Euro
und Sa, 15.12., 15 Uhr, Beitrag: 4 Euro

In Korrespondenz zur Ausstellung widmet das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum im oberen Foyer sein aktuelles Schaufenster dem denkmalgeschützten industriellen Erbe der Mark Brandenburg. Vorgestellt werden vier bedeutende Industriedenkmale im Land Brandenburg: die Brikettfabrik Louise in Domsdorf, die Patentpapierfabrik in Sieversdorf-Hohenofen, die Kalkwerke in Rüdersdorf und die Mühleninsel in Cottbus.

Diese Beispiele aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert zeigen, dass sich auch in der ländlich geprägten Region früh wichtige Industriestandorte entwickelten. Die erstaunliche Vielfalt an Zeugnissen der Industriekultur im Land Brandenburg stellt die Denkmalpflege vor besondere Herausforderungen. Der schwierige Weg der Technik- und Industriedenkmalpflege hat aber inzwischen zu vielen beachtenswerten Erfolgen geführt, und auch dafür stehen die vier im "Schaufenster" präsentierten Objekte.


Pressefotos zum download unter Pressefotos


Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Öffnungszeiten
2012
Di bis Do 10-17 Uhr, Fr 10-19 Uhr, Sa/So und feiertags 10-18 Uhr, Mo geschlossen
neu ab 01.01.2013
Di bis Do 10-17 Uhr, Fr bis So und an Feiertagen 10-18 Uhr, Mo geschlossen

Eintrittspreise
Einzelticket: 3 Euro/erm. 2 Euro, freitags 2 Euro
vom 16. bis 22.11.2012: 1 Rabatt
Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen
bis 18 Jahre freier Eintritt

Informationen
Tel: 0331/62085-50, E-Mail: info@hbpg.de

www.hbpg.de/Struktur_und_Architektur.html
www.europareportage.eu





09.11.2012 - Pressemitteilung
Internationales Ausstellungsprojekt EUROPA JAGELLONICA kommt nach Warschau und Potsdam


Am heutigen Abend wird die zweite Station des tschechisch-polnisch-deutschen Gemeinschaftsprojekts EUROPA JAGELLONICA in Warschau eröffnet. Vom 10. November 2012 bis 27. Januar 2013 zeigen das Königliche Schloss und das Nationalmuseum Warschau eine einzigartige Auswahl hochrangiger Kunstschätze des späten Mittelalters und der frühen Renaissance. Sie illustrieren Einfluss und Wirken der litauisch-polnischen Dynastie der Jagiellonen, dem mächtigsten Königshaus in Mitteleuropa um 1500. Dem in Deutschland weit­gehend unbekannten Fürstengeschlecht, das auf dem Höhepunkt seiner Macht über eine Region vom Baltikum bis zur Adria und von Böhmen bis zum Schwarzen Meer regierte, wird anschließend in Potsdam eine dritte Ausstellung gewidmet. Diese wird vom 1. März bis 16. Juni 2013 im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) zu sehen sein. Erste Station war im Mai dieses Jahres Kutná Hora in Tschechien.

Die Leihgaben für die Ausstellungen, darunter Werke von Veit Stoß, Lucas Cranach d. Ä. und Albrecht Dürer, prunkvolle Goldschmiedearbeiten und kostbare Zeugnisse der höfischen Welt der Jagiellonen, sind Schlüsselwerke der europäischen Kunstgeschichte und kommen aus den bedeutendsten Museen und Sammlungen Europas sowie aus Kirchen und Privatsammlungen. Einzigartige Exponate aus Oxford, Wien, Prag, Krakau, Budapest, Warschau, Bratislava, Zagreb, Madrid, dem Vatikan und vielen anderen Städten werden im kommenden Jahr auch erstmals in Deutschland gezeigt.

Die Schau stellt die Dynastie der Jagiellonen im internationalen Kontext vor. Sie präsentiert epochemachende Kunstwerke, die von der künstlerischen Blüte mitteleuropäischer Regionen und Städte um 1500 zeugen, sowie bedeutende historische Persönlichkeiten, in deren Schicksal sich Geschichten und Geschichte verbinden: Fürsten und Fürstinnen, Gelehrte und Geistliche, Künstler, Unternehmer und Magnaten. Sie bringt in Erinnerung, dass Mitteleuropa schon im Mittelalter auf vielfältige Weise kulturell und künstlerisch eng vernetzt und verbunden war, und verdeutlicht damit die historischen Wurzeln der modernen europäischen Gesellschaft.

Eine Internationale Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam (D), der Mittelböhmischen Galerie in Kutná Hora (CZ), des Nationalmuseums Warschau und des Königlichen Schlosses in Warschau (PL) und des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V. an der Universität Leipzig (D) unter der Schirmherrschaft des Außenministers der Tschechischen Republik, des Außenministers der Republik Polen und des Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland.

Weitere Presseinformationen und Fotomaterial zu EUROPA JAGELLONICA in Potsdam ›››

 

Medienarbeit EUROPA JAGELLONICA
im Auftrag des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Celia Solf
ARTEFAKT Kulturkonzepte
Marienburger Str. 16
10405 Berlin
Fon: 030 - 440 10 723
Fax: 030 - 440 10 684
celia.solf@artefakt-berlin.de






02.11.2012 - Pressemitteilung
Sonderausstellung König & Kartoffel. endete am 28. Oktober mit großem Publikumserfolg
Architekturfotoausstellung und Schau über jüdische Sportler vor und nach 1933 ab November im Kutschstall


Nach drei Monaten Laufzeit endete am 28. Oktober im Potsdamer Kutschstall die Sonderausstellung König & Kartoffel. Friedrich der Große und die preußischen "Tartuffoli". Die Schau zum Jubiläumsjahr "Friedrich 300" ging dem bis heute lebendigen Mythos nach, König Friedrich II. sei die Einführung der Kartoffel in Preußen zu verdanken, und erwies sich als ein großer Publikumsmagnet. Auch das unterhaltsam geschriebene gleichnamige Begleitbuch zur Ausstellung, das im Verlag für Berlin-Brandenburg erschienen und im Buchhandel erhältlich ist, fand und findet immer noch eine große Nachfrage.

Mit 9.000 Besuchern war König & Kartoffel eine der erfolgreichsten Ausstellungen des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), nach der Schau über den Einsteinturm 2005 und der Schinkel-Ausstellung 2006.

 

Ab November beschließen zwei weitere Sonderausstellungen das Jahr im HBPG:

Struktur und Architektur. Das postindustrielle Kulturerbe Oberschlesiens
Fotografien von Thomas Voßbeck,
Eine Ausstellung von Europareportage Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Schlesischen Museum Kattowitz/Muzeum Śląskie w Katowicach im Rahmen des 5. Europäischen Monats der Fotografie
16. November 2012 bis 06. Januar 2013
Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Vergessene Rekorde – Jüdische LeichtathletInnen vor und nach 1933
Eine Wanderausstellung der Universität Potsdam (Professur Zeitgeschichte des Sports) und dem Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e. V.
23. November 2012 bis 06. Januar 2013
Weitere Informationen zur Ausstellung ›››

Zu den Ausstellungseröffnungen am 15.11. bzw. 22.11., jeweils um 18 Uhr, sind Medienvertreter herzlich willkommen.






30.10.2012 - Pressemitteilung
"Wir lassen Puppen tanzen – Geschichten aus der Kutsche"


Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam und Grund- und Oberschule Wilhelmshorst starteten gemeinsames Schulprojekt im Rahmen des Förderprogramms "Initiative Oberschule" (IOS)

"Wir lassen Puppen tanzen – Geschichten aus der Kutsche", so heißt ein neues Schulprojekt, mit dem das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam gemeinsam mit der Grund- und Oberschule Wilhelmshorst in diesem Schuljahr neue Möglichkeiten des außerschulischen Lernens realisiert. Das Projekt ist zugeschnitten auf die Lehrinhalte der 8. Klassenstufe und wird Bestandteil der Unterrichtsfächer Geschichte, Kunst, Deutsch und Wirtschaft-Arbeit-Technik sein.

Grundlage ist die ständige Ausstellung des HBPG "Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen". Die Arbeit an dem Projekt hat bereits begonnen. Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen waren vor kurzem im HBPG zu Gast und haben die Schau erkundet. Bei einem zweiten Besuch werden sie besonders interessante Exponate skizzieren und deren historischen Kontext anschließend recherchieren. Aus diesem Material soll ein Puppentheater entstehen. Dazu schreiben die Schülerinnen und Schüler kleine Geschichten und Drehbücher, entwerfen und basteln Handpuppen und auch Bühnenbilder. Als Puppenbühne soll ein alter Leiterwagen dienen, der von Schülerinnen und Schülern der Klasse 9 im Wahlpflichtkurs Wirtschaft-Arbeit-Technik entsprechend umgebaut wird.

Ist alles fertig, gibt es zunächst Uraufführungen der "Geschichten aus der Kutsche" vor Wilhelmshorster Kitakindern und Grundschülern.
Das große Ziel ist die offizielle Premiere des Puppentheaters im HBPG zum Internationalen Museumstag im Mai 2013. Dann präsentieren die Oberschüler ihre Puppenspiel-Geschichten den jüngsten Museumsbesuchern und deren Eltern.

Aus dem Puppenspiel-Projekt soll ein ständiges gemeinsames Angebot des HBPG und der Grund- und Oberschule Wilhelmshorst werden. Zukünftig sollen dann kleine Schülergruppen im Potsdamer Kutschstall Vorführungen der "Geschichten aus der Kutsche" für Kitakinder und Schüler der ersten und zweiten Klasse geben.

Das Projekt "Wir lassen Puppen tanzen - Geschichten aus der Kutsche" wird ermöglicht durch das Programm "Initiative Oberschule" (IOS) und gefördert mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond und des Landes Brandenburg.





26.09.2012 - Pressemitteilung
Erste Brandenburgische Landesausstellung, Schloss Doberlug 2014: Regionaler Auftakt am 3. Oktober auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal


2014 wird die Erste Brandenburgische Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" als erste kulturhistorische Ausstellung die spannungsreiche Beziehungsgeschichte der Nachbarländer Preußen und Sachsen erzählen. Präsentiert wird die Ausstellung im aufwendig sanierten Schloss Doberlug in der Doppelstadt Doberlug-Kirchhain im südlichen Brandenburg, "wo Preußen Sachsen küsst". Ausgerichtet wird die Schau vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam.

Unter dem "Dach" des Slogans "wo Preußen Sachsen küsst" wird die Landesausstellung von vielfältigen Veranstaltungen zu Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte begleitet: von Konzerten, Theater und mehr im Rahmen des Kultursommers auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal und von sieben brandenburgischen und drei sächsischen Partnerausstellungen.
Unter dem Motto "Die Region feiert" werden die unterschiedlichsten Projekte aus der Region das Thema Preußen-Sachsen aufgreifen. Die Spannbreite reicht von Kunstprojekten bis hin zu Volksfesten.

Den regionalen Auftakt von "Die Region feiert" bildet am 3. Oktober das traditionelle Weinfest auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal. Dort wird das HBPG auf herzliche Einladung der Stadt und des Fördervereins des Schlosses Doberlug den Doberlug-Kirchhainern das umfangreiche Ausstellungsprojekt vorstellen. Zum Veranstaltungsbeginn um 15.00 Uhr stimmen die Sächsische Weinprinzessin und ihr Brandenburger Pendant, die Schliebener Moie, auf das Thema ein. Um 15.40 Uhr wird die Kuratorin Anne-Katrin Ziesak zur Landesausstellung interviewt. Anschließend, um circa 16 Uhr, werden Bodo Broszinski, Bürgermeister von Doberlug-Kirchhain, und Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPB und Projektleiter der Landesausstellung, den Doberlug-Kirchhainer Startschuss für die Landesausstellung geben. Der Eintritt zum Weinfest ist frei.

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, und des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich. Zahlreiche Partner in Brandenburg und Sachsen unterstützen das Vorhaben, darunter die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Gastgeber der Landesausstellung ist die Stadt Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster in der Niederlausitz.

Weitere Informationen:
www.brandenburgische-landesausstellung.de (blog)

Pressekontakt:
Elke Scheler, Leiterin Kommunikation Erste Brandenburgische Landesausstellung, Tel 0331/62085-52, Mobil 0163/30 10 614, E-Mail scheler@hbpg.de
Dr. Antje Frank, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HBPG, Tel 0331/62085-49, E-Mail frank@hbpg.de






20.09.2012 - Pressemitteilung
Erste Brandenburgische Landesausstellung
Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft
Schloss Doberlug, 10. Mai bis 2. November 2014
... wo Preußen Sachsen küsst


Auf Beschluss der brandenburgischen Landesregierung vom 25.10.2011 wird 2014 in der Stadt Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster im südlichen Brandenburg die Erste Brandenburgische Landesausstellung stattfinden. Die Ausstellung mit dem Titel "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" wird die spannungsreiche Beziehungsgeschichte der Nachbarländer Preußen und Sachsen erzählen. Präsentiert wird die Schau im Schloss Doberlug, das nach aufwendiger Sanierung mit der Landesausstellung erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Ausgerichtet wird die Ausstellung vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam. Ein Kuratorium unter dem Vorsitz von Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst und ein Fachbeirat stehen dem HBPG zur Seite. Kuratorin der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung ist die Historikerin Anne-Katrin Ziesak.

Die Landesausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Zahlreiche Partner in Brandenburg und Sachsen unterstützen das Vorhaben.
Das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15 gibt den Anlass für die große kulturhistorische Schau. In seiner Folge wurde Europa neu geordnet. Große Teile von Sachsen fielen an Preußen, darunter das heutige Südbrandenburg mit der Niederlausitz sowie die Hälfte der Oberlausitz - die Region, "wo Preußen Sachsen küsst".

Unter dem "Dach" des Slogans "wo Preußen Sachsen küsst" wird die Landesausstellung von vielfältigen Veranstaltungen zu Facetten der preußisch-sächsischen Geschichte begleitet: von brandenburgischen und sächsischen Partnerausstellungen an authentischen Orten preußisch-sächsischer Begegnungen, von Konzerten, Theater und mehr im Rahmen des Kultursommers auf dem Doberluger Schloss- und Klosterareal sowie, unter dem Motto "Die Region feiert", von den unterschiedlichsten Initiativen in der Region.

Mit der Landesausstellung und ihrem Rahmenprogramm wird die Region nachhaltige Impulse für ihre touristische Entwicklung erhalten. Deshalb werden Kulturrouten entwickelt, die dazu einladen, die Besonderheiten der preußisch-sächsischen Geschichtslandschaft zu entdecken. Projekte der kulturellen Bildung sind ebenso in Planung wie spezielle Angebote für Schulklassen, denn die Landesausstellung will vor allem auch junge Menschen erreichen.

www.brandenburgische-landesausstellung.de (blog), www.hbpg.de
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Pressekontakt:
Elke Scheler, Leiterin Kommunikation Erste Brandenburgische Landesausstellung,
Tel 0331/62085-52, Mobil 0163/30 10 614, E-Mail scheler@hbpg.de
Dr. Antje Frank, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HBPG, Tel 0331/62085-49, E-Mail frank@hbpg.de






11.09.2012 - Pressemitteilung
"Einblick und Ausblick. Werke aus der Sammlung Prof. Dr. Hasso Plattner" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam endet am 16. September mit Besucherrekord
Monumentaler Guss der Skulptur "Jahrhundertschritt" von Wolfgang Mattheuer


Die Ausstellung mit Kunstwerken aus der Sammlung von Prof. Dr. Hasso Plattner im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam wird am 16. September mit einem Besucherrekord schließen. Zum Ende der Laufzeit nach acht Wochen werden über 11.000 Besucher die Ausstellung gesehen haben. Damit gehört die Schau neben den Ausstellungen über den Einsteinturm (2005), über Karl Friedrich Schinkel (2006) und über Hedwig Bollhagen (2007) zu den Besuchermagneten des HBPG.

Am letzten Ausstellungstag, am Sonntag, dem 16. September, wird um 11 Uhr der monumentale Guss von Wolfgang Mattheuers "Jahrhundertschritt" auf dem Hof des HBPG enthüllt werden. Zur Einweihung anwesend sind Prof. Dr. Hasso Plattner, Jann Jakobs, Oberbürgermeister von Potsdam, Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG, sowie die Galeristen Karl Schwind und Jürgen an Mey.

Nach Information der Galerie Schwind erwarb der SAP-Gründer und Kunstmäzen Hasso Plattner das Unikat des 5 Meter hohen "Jahrhundertschritts" für seine Kunstsammlung. Bis zur Vollendung der geplanten Kunsthalle Hasso Plattners, die er am Rande von Potsdam eigens für seine Sammlung bauen lassen will, wird die Skulptur im Hof des HBPG einen vorläufigen Platz finden.

Die Idee für eine Monumentalversion der 1985 in Leipzig erstmals der Öffentlichkeit vorgestellten Plastik wurde Ende der 1990er Jahre von Wolfgang Mattheuer und Prof. Dr. Hermann Schäfer, damals Direktor des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, entwickelt. Prof. Dr. Schäfer regte die Vergrößerung der ursprünglich 250 cm großen Plastik an, um sie vor dem Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig aufzustellen. Dieses Vorhaben scheiterte aus Platzgründen. Danach legten sich beide auf einen Standort in unmittelbarer Nähe des Reichstagsgebäudes fest. Nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen, die Plastik dort aufzustellen, ist Frau Mattheuer-Neustädt, die Witwe Wolfgang Mattheuers, sehr glücklich, dass diese jetzt – mehr als acht Jahre nach dem Tod Wolfgang Mattheuers – einen angemessenen Standplatz finden wird.

Mattheuer schuf mit dem "Jahrhundertschritt" eine der berühmtesten politischen Plastiken des 20. Jahrhunderts – ein Mahnmal, das an die beiden großen Diktaturen des letzten Jahrhunderts erinnert und dessen ausschreitendes bloßes Bein Hoffnung für das jetzige Jahrhundert symbolisieren soll.






10.09.2012 - Einladung zur Pressekonferenz
Vorstellung aktueller Stand Vorbereitung der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung 2014


Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft
Erste Brandenburgische Landesausstellung

Schloss Doberlug, 10. Mai bis 2. November 2014
... wo Preußen Sachsen küsst

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

2014 wird die Erste Brandenburgische Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" als erste kulturhistorische Ausstellung die spannungsreiche Beziehungsgeschichte der Nachbarländer Preußen und Sachsen erzählen. Präsentiert wird die Ausstellung im Schloss Doberlug in Doberlug-Kirchhain im südlichen Brandenburg, "wo Preußen Sachsen küsst".
Gerne möchten wir Ihnen den aktuellen Stand der Vorbereitungen zur Ersten Brandenburgischen Landesausstellung vorstellen und Ihnen Einblicke in das Ausstellungskonzept und die Kampagne rund um die Landesausstellung geben.

Termin: Donnerstag, 20. September 2012, 11 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Bodo Broszinski
Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain

Dr. Kurt Winkler
Direktor des HBPG

Anne-Katrin Ziesak
Kuratorin der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung

 

Zur Pressekonferenz sind Sie herzlich eingeladen. Über Ihr Kommen würden wir uns freuen!
Wir bitten um kurze Rückmeldung bis zum 18. September an scheler@hbpg.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

Elke Scheler
Leiterin KommunikationErste Brandenburgische Landesausstellung

Dr. Antje Frank
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit HBPG






22.08.2012 - Pressemitteilung
Über 7000 Besucher in vier Wochen – Besucheransturm auf Ausstellung "Einblick und Ausblick. Werke aus der Sammlung Prof. Dr. Hasso Plattner" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam


Die Ausstellung mit Kunstwerken aus der Sammlung von Prof. Dr. Hasso Plattner im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam erlebt seit ihrer Eröffnung am 24. Juli einen regelrechten Besucheransturm. In vier Wochen kamen bereits über 7000 Gäste in den Kutschstall Am Neuen Markt.
Wie die Einträge im Besucherbuch zeigen, nehmen die Besucher mit Dankbarkeit und überaus großem Interesse die Möglichkeit wahr, schon jetzt einen Einblick in die im Entstehen befindliche Sammlung des Unternehmers und Mäzens zu erhalten und sich in die lebhafte Debatte um die von Prof. Plattner der Stadt Potsdam gestiftete Kunsthalle einzubringen.

Dazu Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG: "Die Ausstellung im HBPG hat wieder in den Mittelpunkt gerückt, worum es eigentlich geht: um die Kunst und um ihre Bedeutung für unser Verständnis der eigenen Gegenwart, für unseren Blick auf die jüngste deutsch-deutsche Geschichte. Die Gespräche mit den Besuchern, mit Künstlern und Kennern, zeigen ebenso wie die zahlreichen Einträge im Besucherbuch, wie sehr die gezeigten Werke ostdeutscher Kunst die Menschen berühren. Zugleich hat die Ausstellung, indem sie den Blick auf die Kunst richtet, die Debatte um eine Kunsthalle in Potsdam versachlicht."

Der Oberbürgermeister Potsdams Jann Jakobs sagte: "Der Besucheransturm zeigt, dass die Potsdamerinnen und Potsdamer begeistert sind, Werke ostdeutscher Künstler in einer Ausstellung sehen zu können. Ich bin hocherfreut. Mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in der Mitte der Landeshauptstadt haben wir dafür auch genau den richtigen Ort ausgewählt."

Die insgesamt 26 Werke von Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Arno Rink, Ulrich Hachulla, Erich Kissing, Willi Sitte, Werner Tübke belegen exemplarisch Positionen ostdeutscher Kunst vor und nach 1989. Die Schau wird ergänzt durch zwei Werke von Klaus Fußmann und ein Bild von Gerhard Richter.

Die Ausstellung ist noch bis zum 16.September im HBPG, Kutschstall, Am Neuen Markt in Potsdam, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Der monumentale Guss von Wolfgang Mattheuers "Jahrhundertschritt", wird ab September auf dem Kutschstallhof seinen Platz finden. Ein genauer Termin dafür wird noch bekannt gegeben.

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26.07.2012 - Pressemitteilung
Bildungsangebot für Schüler "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben" geht weiter


Das Bildungsangebot für Schüler "Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben" wird auch im Schuljahr 2012/13 fortgeführt.
Der Projekttag bietet Schülern der Primar- und Sekundarstufe altersgerechte Themenprogramme, mit denen sie außerhalb des Klassenraumes Geschichte erkunden können: "Das Oderbruch - seine Trockenlegung und Kolonisation" (für 4 bis10. Klasse) und "Von Kostrzyn/ Küstrin zu den Seelower Höhen - Erinnerungen an 1945" (für 8. bis 12. Klasse).
Seit dem Start des Projektes im Jahr 2009 haben sich insgesamt 751 Schüler vor allem aus den Brandenburger Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree, aber auch aus Nordrhein-Westfalen auf Erkundung im Oderland begeben.
Der "Tag im Oderland" wird vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam, der Gemeinnützigen Kultur GmbH Märkisch-Oderland zusammen mit dem Freilichtmuseum Altranft und der Gedenkstätte Seelower Höhen, der Albert Heyde Stiftung mit dem Oderlandmuseum in Bad Freienwalde sowie dem Festungsmuseum Kostrzyn getragen.

Die Sparkasse Märkisch Oderland unterstützt das Projekt.

Schulklassen können sich für den Projekttag anmelden beim
Projektbüro "Ein Tag im Oderland - Geschichte erleben"
c/o Kreiskulturhaus Seelow
Frau Edeltraud Wurl
Erich-Weinert-Straße 13
15306 Seelow
Tel.: 03346/ 2016-92, Fax: 03346/ 2016-93
E-Mail: info@ein-tag-im-oderlan.de
www.ein-tag-im-oderland.de






22.07.2012 - Pressemitteilung
Einblick in private Kunstsammlung von Hasso Plattner
Ausstellung "Einblick und Ausblick. Werke aus der Sammlung Prof. Dr. Hasso Plattner" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam ab 24. Juli geöffnet


Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zeigt vom 24. Juli bis 16. September die Ausstellung "Einblick und Ausblick. Werke aus der Sammlung Prof. Dr. Hasso Plattner". Damit gewährt der Unternehmer und Mäzen, der sich in Potsdam für die Errichtung einer Kunsthalle engagiert, zu einem frühen Zeitpunkt einen Einblick in seine im Werden begriffene Sammlung.

Zu sehen sind 28 Werke von neun Künstlern. Neun Arbeiten von Bernhard Heisig, sieben von Wolfgang Mattheuer, vier Bilder von Arno Rink, ein Diptychon von Ulrich Hachulla und je ein Werk von Erich Kissing, Willi Sitte und Werner Tübke belegen exemplarisch Positionen ostdeutscher Kunst vor und nach 1989. Die Schau wird ergänzt durch zwei Werke von Klaus Fußmann und ein Bild von Gerhard Richter. Das spektakulärste Exponat, ein monumentaler Guss von Wolfgang Mattheuers "Jahrhundertschritt", wird ab September auf dem Kutschstallhof seinen Platz finden.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Pressefotos zum download unter www.hbpg.de/Pressefotos.html

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Di bis Do 10–17 Uhr
Fr 10–19 Uhr
Sa/So 10–18 Uhr
Mo geschlossen

Infotelefon
Tel.: 0331/620 85-50






19.07.2012 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam eröffnet neue Sonderausstellung König & Kartoffel. Friedrich der Große und die preußischen "Tartuffoli"


Vom 20. Juli bis 28. Oktober 2012 zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam die Ausstellung König & Kartoffel. Friedrich der Große und die preußischen "Tartuffoli". Die Schau ist ein Projekt zum Jubiläumsjahr "Friedrich 300" im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2012 "KOMMT ZUR VERNUNFT! Friedrich der Zweite von Preuszen."

Bis auf den heutigen Tag ist der Mythos lebendig, König Friedrich II. sei die Einführung der Kartoffel in Preußen zu verdanken. Seine "Kartoffelbefehle" sind Legende, und Kartoffeln statt Blumen schmücken immer wieder sein Grab neben dem Schloss Sanssouci.
Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal Legende und Wirklichkeit. Sie erzählt, was der preußische König – genötigt von Missernten und Hungersnöten – unternahm, um den Anbau der Kartoffel als neuartiges Grundnahrungsmittel in seinem Land zu befördern. Dabei fand er Unterstützung bei den Vertretern der ökonomischen Aufklärung und bei Pastoren, die als "Knollenprediger" das neue Wissen über Anbau und Verwendung der Kartoffel unters Volk brachten.

Die Schau verfolgt, wie sich mit der Kartoffel die Ernährungsweise der Menschen ab Ende des 18. Jahrhunderts fundamental zu ändern begann und die einstige monotone Getreidekost allmählich ersetzte. Sie verdeutlicht auch, wie sich mit dem zunehmenden Kartoffelanbau die traditionellen Anbaumethoden in der Landwirtschaft veränderten und neue Agrarstrukturen entstanden.

Die Ausstellung zeichnet die Entwicklungsgeschichte der Kartoffel von der Zierpflanze, die schon 1598 im Berliner Lustgarten blühte, bis zur landwirtschaftlichen Nutzpflanze. Der Besucher erfährt, woher und wie die Knolle, für die es unzählige Namen gibt, nach Europa kam, wie sie sich dort im 16. bis 18. Jahrhundert verbreitete und genutzt wurde. Sie erzählt Alltagsgeschichte, zeigt aber auch, welche grundlegenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen der Wandel des mitteleuropäischen Ernährungssystems im 18. und 19. Jahrhundert nach sich zog.

Erstmals im Original präsentiert werden Friedrichs berühmte "Kartoffelbefehle". Wie schwierig es war, den Anbau der Kartoffel durchzusetzen, beweisen auch die Ermahnungen des Königs sowie die eingeforderten Tabellen, die über Erfolg und Misserfolg des Anbaus berichten. Zahlreiche Exponate wie Bilder, Bücher, landwirtschaftliche Geräte, Küchenutensilien, Pflanzenpräparate, eine Kirchenkanzel für die "Knollenprediger", Filme und Hörstationen machen den Alltag rund um die Kartoffel im 18. Jahrhundert lebendig. Außerdem versprechen ein Kochbuch von 1591 mit dem frühesten Kartoffelrezept und historische Rezepte zum Mitnehmen dem Besucher auch praktische kulinarische Anregungen.

Ausstellungskuratorinnen sind die Kunsthistorikerin Marina Heilmeyer und die Historikerin Dr. Antonia Humm.

 

Zur Ausstellung erscheint im Verlag für Berlin-Brandenburg das Begleitbuch
König & Kartoffel Friedrich der Große und die preußischen "Tartuffoli"
(Hg. von Antonia Humm, Marina Heilmeyer und Kurt Winkler, 184 S., ca. 170 Abb., Format: 21,5 x 26,5 cm)
Preis Buchhandelsausgabe (Hardcover, ISBN 978-3-42476-30-0): 29,95 Euro
Preis Museumsausgabe (Broschur, ISBN 978-3-42476-31-7): 22,50 Euro

Führungen und Veranstaltungen werden die Ausstellung begleiten.
Für Familien mit Kindern und für Schulklassen (Primar- und Sekundarstufe) gibt es spezielle Angebote.

 

In Korrespondenz zur Ausstellung widmet das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum (BLDAM) im oberen Foyer sein aktuelles Schaufenster dem Thema "Kolonistendörfer – Denkmale aus friderizianischer Zeit". Am Beispiel des Oderbruchs wird anschaulich gezeigt, welche Besonderheiten diese unter Friedrich dem Großen angelegten ländlichen Siedlungen auszeichnen und mit welchen Mitteln die Denkmalpflege ihre typischen Strukturen und die überlieferten baulichen Zeugnisse heute schützt.

Pressefotos zum download unter www.hbpg.de/Pressefotos.html

 

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Di bis Do 10–17 Uhr
Fr 10–19 Uhr
Sa/So und feiertags 10–18 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise
Einzelticket 5 Euro/erm. 3,50 Euro
freitags 3,50 Euro
bis 18 Jahre freier Eintritt
Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen

Informationen/Führungen/Anmeldung
Tel.: 0331/ 62085-50/ -55
E-Mail: info@hbpg.de

 

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, die Stiftung Preußische Seehandlung, den Verein "Freunde des HBPG" und die BIRKAMIDON GmbH.

Kulturland Brandenburg MMXII wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen. Mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank des Landes Brandenburg.






16.07.2012 - Einladung zur Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung
Einblick und Ausblick. Werke aus der Sammlung Prof. Dr. Hasso Plattner


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zur Pressevorbesichtigung der Ausstellung ein.

Termin: Sonntag, 22. Juli 2012, 16 bis 17 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Zum Rundgang durch die Ausstellung im Konferenzraum des HBPG begrüßen Sie:
· Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
· Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam
· Dr. Eckhart Gillen, Kunsthistoriker

Die Ausstellung
Der Unternehmer und Mäzen Prof. Dr. Hasso Plattner engagiert sich in Potsdam für die Errichtung einer Kunsthalle, dazu bestimmt, eine noch nicht abgeschlossene, im Werden begriffene Sammlung aufzunehmen.
Mit der Ausstellung im HBPG gewährt er zu einem frühen Zeitpunkt einen Einblick in seine private Sammlung. Zu sehen sind 25 Werke, die exemplarisch Positionen ostdeutscher Kunst vor und nach 1989 belegen, und die zur Bilanz deutscher Kunst im 20. Jahrhundert Wesentliches beigetragen haben. Gezeigt werden Arbeiten von Ulrich Hachulla, Bernhard Heisig, Erich Kissing, Wolfgang Mattheuer, Arno Rink, Willi Sitte und Werner Tübke. Die Schau wird ergänzt durch zwei Werke von Klaus Fußmann und ein Bild von Gerhard Richter. Das spektakulärste Exponat, ein monumentaler Guss von Wolfgang Mattheuers "Jahrhundertschritt", wird ab September auf dem Kutschstallhof seinen Platz finden.

 

Wir freuen uns auf Sie.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Antje Frank
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit HBPG






02.07.2012 - Einladung zur Pressevorbesichtigung der Sonderausstellung
König & Kartoffel. Friedrich der Große und die preußischen "Tartuffoli"


Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
zum Jubiläumsjahr "Friedrich 300" im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2012 "KOMMT ZUR VERNUNFT! Friedrich der Zweite von Preuszen."
20. Juli bis 28. Oktober 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zur Pressevorbesichtigung der Ausstellung ein.

Termin: Donnerstag, 19. Juli 2012, 11 Uhr
Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Gewölbehalle und Ausstellung im Kutschstall

Es begrüßen Sie:
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Marina Heilmeyer und Dr. Antonia Humm, Kuratorinnen der Ausstellung
André Förster, Verleger, Verlag für Berlin-Brandenburg

Ablauf:
· Begrüßung
· Einführung in die Ausstellung
· Kuratorenführung durch die Ausstellung
· Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine

 

Die Ausstellung
Noch immer ist der Mythos lebendig, König Friedrich II. habe die Kartoffel in Preußen eingeführt und damit seinem Volk ein neues Grundnahrungsmittel beschert. Das zeigt schon ein Blick auf sein neben Schloss Sanssouci gelegenes Grab, das Besucher immer wieder lieber mit Kartoffeln statt Blumen schmücken.
Die Schau greift die Erzählungen von Friedrichs Verdiensten um den Anbau der Kartoffel in Preußen auf und zeigt Legende und Wirklichkeit. Erstmals in einer Ausstellung werden die berühmten königlichen "Kartoffelbefehle" präsentiert. Der Besucher erfährt, wie der große preußische König – genötigt von Missernten und Hungersnöten und beraten von klugen Ökonomen – sich bemühte, die Kartoffel in seinen Landen heimisch zu machen und ihren Anbau zu befördern.

Auch die Kulturgeschichte der Kartoffel wird vorgestellt: wo ihr Ursprung war, wie sie sich im Europa des 16. bis 18. Jahrhunderts von der Zier- bis zur landwirtschaftlichen Nutzpflanze entwickelte, warum und wie sie sich dort verbreitete und genutzt wurde. Die ausgestellten Objekte erzählen Alltagsgeschichte, zeigen aber auch, wie der Kartoffelanbau die traditionelle Landwirtschaft allmählich veränderte, neue Agrarstrukturen entstanden und sich die Ernährungsweise der Menschen im 18. und 19. Jahrhundert fundamental wandelte.
Zahlreiche Exponate wie Bilder, Bücher, landwirtschaftliche Geräte, Küchenutensilien, Pflanzenpräparate, eine Kirchenkanzel für die "Knollenprediger", Filme und Hörstationen machen den Einzug der Kartoffel im Preußen des 18. Jahrhunderts lebendig. Außerdem versprechen historische Kartoffel-Rezepte dem Besucher auch praktische kulinarische Anregungen.

Zur Ausstellung erscheint im Verlag für Berlin-Brandenburg das Begleitbuch
König & Kartoffel Friedrich der Große und die preußischen "Tartuffoli"
(herausgegeben von Antonia Humm, Marina Heilmeyer und Kurt Winkler, 184 Seiten, 170 Abbildungen, Format: 21,5 x 26,5 cm)
Buchhandelsausgabe (Hardcover, ISBN 978-3-42476-30-0): 29,95 Euro
Museumsausgabe (Broschur, ISBN 978-3-42476-31-7): 22,50 Euro

 

Eröffnung der Ausstellung
Donnerstag, 19. Juli 2012, 18 Uhr,
Gewölbehalle im Kutschstall

 

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, die Stiftung Preußische Seehandlung, den Verein "Freunde des HBPG" und die BIRKAMIDON GmbH.

Kulturland Brandenburg MMXII wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen. Mit freundlicher Unterstützung der Investitionsbank des Landes Brandenburg.

 

Wir freuen uns auf Sie.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Antje Frank
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit HBPG






13.06.2012 - "Ein Tag in Potsdam - Geschichte erleben"
Kartoffelkuchen für die 1500. Schulklasse


Bereits seit 2006 können Schülerinnen und Schüler aus ganz Brandenburg beim "Tag in Potsdam - Geschichte erleben" brandenburgisch-preußische Geschichte auf unkonventionelle Weise erfahren.

Dass heute nun die 1500. Klasse zu diesem Projekttag nach Potsdam kam, war für die Initiatoren des Bildungsangebotes ein Anlass, die Schüler der 4. Klasse der Mosaik-Grundschule Hohen Neuendorf aus dem Landkreis Oberhavel mit einem festlichen Kartoffelkuchen in bester brandenburgischer Tradition ganz besonders zu begrüßen. Er wurde ihnen überrreicht von Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Dr. Kurt Winkler, Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Silke Hollender, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und dem Koch des Schlosses Sanssouci, Ferdinand Andrea Tamanti.
"Wir finden es prima, wenn junge Menschen sich mit ihrer kulturellen und historischen Vergangenheit auseinandersetzen. Deshalb fördert die Ostdeutsche Sparkassenstiftung das Projekt "Ein Tag in Potsdam - Geschichte erleben". Lehrer und Schüler ziehen in diesem Projekt fabelhaft mit. Die Nachfrage ist auch nach sechs Schuljahren ungebrochen. Mit dem Projekt sind wir auf dem richtigen Weg." so Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung bei der Begrüßung.

Seinen Anfang nahm das Projekt im Schuljahr 2006/2007 nach intensiver konzeptioneller Arbeit zwischen HBPG, SPSG und Ostdeutscher Sparkassenstiftung. Mittlerweile gehört "Ein Tag in Potsdam" in vielen brandenburgischen Schulen bereits zum festen Bestandteil des Geschichtsunterrichts. Das Bildungsangebot mit seinen beiden Modulen "Auf den Spuren brandenburgisch-preußischer Geschichte" und "Auf den Spuren der DDR" ist durch das brandenburgische Bildungsministerium verbindlich in den Rahmenlehrplänen der Grundschulen bzw. im gültigen Kerncurriculum Geschichte der Sekundarstufen I und II verankert.

Schulklassen können - wohlvorbereitet und ausgestattet mit Begleitmaterial - einen Bus chartern, nach Potsdam fahren und hier mit museumspädagogischen Angeboten des HBPG und der SPSG einen Tag lang brandenburgisch-preußische Geschichte komplex und anschaulich erleben und sogar schmecken! Denn natürlich ist an einem solchen Tag auch das "historische Mittagsmahl" geschichtsträchtig und versetzt die Schüler kulinarisch in die Zeit Friedrich des Großen.

Nähere Informationen zum "Tag in Potsdam - Geschichte erleben" und zur Anmeldung sind unter www.hbpg.de/Ein_Tag_in_Potsdam.html bzw. www.ein-tag-in-potsdam.de und www.ostdeutsche-sparkassenstiftung.de zu finden.
Anmeldungen von Schulklassen nimmt das Projektbüro im HBPG entgegen, Tel: 0331/62085-55, Fax: 0331/62085-65, E-Mail: fuehrungsbuero@hbpg.de





06.06.2012 - Einladung zum Fototermin in der Bildergalerie in Sanssouci
1.500. Schulklasse wird zum Projekttag "Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben" begrüßt Einladung zum Fototermin in der Bildergalerie in Sanssouci


"Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben", das gemeinsame Bildungsprojekt des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung startete im Jahr 2006 und ist inzwischen in vielen brandenburgischen Schulen zum festen Bestandteil des Geschichtsunterrichtes geworden.

Am 13. Juni 2012, um 14 Uhr, wird eine 4. Klasse der Mosaik-Grundschule in Hohen Neuendorf/Oberhavel als 1.500. Schulklasse zum Projekttag anreisen und vom Schlosskonditor mit dem jetzt schon traditionellen Kartoffelkuchen begrüßt.

Dazu laden wir Sie herzlich zu einem Fototermin ein.

Termin: Mittwoch, 13. Juni, um 14.15 Uhr
Ort: Bildergalerie im Park Sanssouci

Die Klasse wird begrüßt von:

Silke Hollender, Abteilung Marketing der SPSG

Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG

und dem Koch des Schlosses Sanssouci (Ferdinand Andrea Tamanti)

Wir freuen uns auf Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Antje Frank, HBPG
Dr. Dagmar Löttgen, Ostdeutsche Sparkassenstiftung
Dr. Ulrich Henze/Tina Schümann, SPSG






11.05.2012 - Pressemitteilung
Zweites "Schaufenster" 2012 des Brandenburgischen Landeshauptarchivs zur Reihe "Friedrich in der Mark – eine Spurensuche" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


Seit dem Jahr 2007 erinnert das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) in einem "Schaufenster" innerhalb der ständigen Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) mit kleinen wechselnden Präsentationen von Archivdokumenten an Ereignisse der brandenburgischen Geschichte.

Das zweite "Schaufenster" dieser "Reihe" stellt unter dem Titel "Palläste in Mignatür für arme Bürger" den Einfluss Friedrichs II. auf den Ausbau Potsdams zur barocken Residenzstadt in den Mittelpunkt. Nach dem Bau von Schloss Sanssouci und dem Umbau des Stadtschlosses in Potsdam arbeitete Friedrich II. seit 1748 energisch an der Verschönerung der Stadt. Zunächst begann er mit dem Bau von Häusern in Sichtweite des Stadtschlosses. Die Breite Straße ließ er zur Prachtstraße umgestalten; für einige Fassaden lieferte er selbst Entwürfe. Dass die Häuser hinter den Fassaden oft kaum den Bedürfnissen der einfachen Bewohner angepasst werden konnten und die Fenster oft an der falschen Stelle saßen, kümmerte den König dabei wenig. Für die Verschönerung seiner Stadt gab er viel Geld aus, kontrollierte dessen Verwendung bis ins kleinste und sparte oft auf Kosten einer soliden Ausführung. So musste er schon während seiner Regierungszeit mit großem Widerwillen viel Geld für Reparaturen an seinen Neubauten ausgeben. Auch die Bewohner, die vom König neue Häuser geschenkt bekamen, sahen sich bald mit erheblichen Unterhaltskosten konfrontiert.

Schon im frühen 19. Jahrhundert sah man die barocke Innenstadt als Werk und Denkmal des großen Königs und mühte sich um ihre kostspielige Unterhaltung. Denkmalpfleger, die nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges erfolgreich mit dem Wiederaufbau begonnen hatten, mussten bald den sozialistischen Stadtplanern Platz machen.

 

Das zweite Schaufenster ist zu den Öffnungszeiten innerhalb der ständigen Ausstellung im HBPG zugänglich.

 

Für Fragen zum "Schaufenster" steht Ihnen gern Dr. Falko Neininger, Referatsleiter im BLHA, Tel. 0331/5674 238, zur Verfügung.






10.05.2012 - Presseeinladung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte bietet zum Museumstag "lebendige Audioguides" in seiner ständigen Ausstellung zur Landesgeschichte
Einladung zum Fototermin am 15. Mai, 13.30 Uhr


Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) wird seinen Besuchern zum Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 20. Mai, mit "lebendigen Objekten" in der ständigen Ausstellung "Land und Leute. Geschichten erzählen" eine ganz besondere Art der Begegnung mit Geschichte bieten: In der Zeit zwischen 14 und 17 Uhr werden Schüler des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder zu "menschlichen Audioguides". Auf Wunsch der Besucher erzählen sie – wie ein Audioguide-Gerät auf Druckimpulse – Persönliches und Interessantes zu ausgewählten Ausstellungsstationen.

Eintritt frei

 

Anlässlich der Generalprobe dazu am Dienstag, den 15. Mai, laden wir Medienvertreter herzlich zu einem Fototermin ein.
Termin: Di, 15.05.2012, 13.30 Uhr
Ort: HBPG, Kutschstall Am Neuen Markt 9, Potsdam, ständige Ausstellung

 

Das HBPG unterhält seit einigen Jahren eine Kooperation mit dem Evangelischen Gymnasium Hermannswerder. Nach einer Idee von Dirk Hergemöller, Lehrer an dieser Schule, setzten sich Schüler der 9. Klasse des Wahlpflichtkurses "Darstellendes Spiel" im Rahmen eines Projektes mit den im HBPG thematisierten historischen Ereignissen und Biographien sowie mit den konkreten Exponaten in der ständigen Ausstellung auseinander. Abschluss dieses Schülerprojektes ist die Präsentation der "menschlichen Audioguides" am Museumstag.






10.05.2012 - Pressemitteilung
EUROPA JAGELLONICA
Kunst und Kultur in Mitteleuropa unter der Herrschaft der Jagiellonen 1386–1572
Internationale Ausstellung im März 2013 in Potsdam, aktuell in Kutná Hora (Tschechien)


Schlüsselwerke der europäischen Kunstgeschichte präsentiert das tschechisch-polnisch-deutsche Gemeiaschaftsprojekt EUROPA JAGELLONICA. Gleich drei Weltkulturerbe-Städte in den beteiligten Ländern zeigen diese Schau mit Werken von Cranach bis Dürer, mit prunkvollem Silber und kostbaren Zeugnissen der höfischen Kultur der Renaissance. Die erste Station wird am 19. Mai im tschechischen Kutná Hora eröffnet. Im Oktober 2012 geht EUROPA JAGELLONICA nach Warschau, bevor die Ausstellung dann im Frühjahr 2013 nach Potsdam in das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte kommt.

Ausgangspunkt und Inspiration für die Zusammenstellung der Werke ist das Reich der Jagiellonen, die im 14. bis 16. Jahrhundert weite Teile Ost- und Mitteleuropas beherrschten und die künstlerische Blüte dieser Region entscheidend beförderten. Die litauisch-polnische Dynastie der Jagiellonen gehörte zu den mächtigsten Königshäusern des alten Kontinents. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht regierten sie über ein Gebiet von der Ostsee bis zur Adria und zum Schwarzen Meer. Für Europas Kunstgeschichte sind die Jagiellonen etwa so bedeutend wie die Hohenzollern, sie förderten den frühen Humanismus und unter ihrer Ägide finden sich die frühesten Renaissancebilder außerhalb Italiens. Prag wurde in der Zeit ihrer Herrschaft zur wichtigsten Universitätsstadt Nordeuropas.

Die Geschichte von Brandenburg und vom Haus Hohenzollern ist mit den Jagiellonen eng verknüpft. Die beiden Herrscherhäuser waren durch Eheschließungen verbunden. Die Niederlausitz, damals noch nicht von den Hohenzollern regiert, gehörte zum Jagiellonenreich und konnte direkt vom wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung Ostmitteleuropas profitieren. Das zeigt sich in zahlreichen erhaltenen Bau- und Kunstwerken.

Zentrale Werke der Ausstellung werden an allen drei Stationen gezeigt, darüber hinaus setzt jeder Ausstellungsort einen eigenen Schwerpunkt. Kutná Hora als eines der bedeutendsten mitteleuropäischen Zentren des Silberbergbaus legt besonderes Gewicht auf den spätmittelalterlichen Silberabbau und die Gewinnung und Verarbeitung in der Kunst. Die Ausstellung in Warschau befasst sich thematisch mit den Herrscherpersönlichkeiten und zeigt Beispiele der höfischen Kultur und jagiellonischen Hofkunst. In Potsdam steht der Kunstschatz der Jagiellonen im Mitteilpunkt der Präsentation.

Die Leihgaben stammen aus den bedeutendsten Kunstmuseen Europas oder kommen direkt von ihrem seit Jahrhunderten gewahrten Ort in Kirchen und Palästen. Viele Meisterwerke wurden noch nie im Ausland gezeigt.

Wenn Sie Interesse haben, die erste Station von EUROPA JAGELLONICA in der Mittelböhmischen Galerie in Kutná Hora zu sehen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

EUROPA JAGELLONICA Kunst und Kultur Mitteleuropas unter der Herrschaft der Jagiellonen 1386–1572

 

Das Projekt entstand auf Initiative des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig und wird von diesem koordiniert.
Es steht unter der Schirmherrschaft des Außenministers der Tschechischen Republik, des Außenministers der Republik Polen und des Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland.

EUROPA JAGELLONICA wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland.
Die Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird zusätzlich gefördert von der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung und vom Land Brandenburg.

 

Daten und Informationen:

19.05.2012–30.09.2012 in Kutná Hora/Tschechien
29.10.2012–27.01.2013 in Warschau/Polen
01.03.2013–16.06.2013 in Potsdam/Deutschland

 

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam

Öffnungszeiten
01.03.2013–16.06.2013
Di bis Do 10–17 Uhr
Fr 10–19 Uhr
Sa/So und feiertags 10–18 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise
Einzelticket: 8 Euro/erm. 6,50 Euro
Familienticket: 16 Euro
bis 18 Jahre: Eintritt frei

Führungen
Anmeldung und Buchung unter Tel: 0331/620 85-55 oder E-Mail: fuehrungsbuero@hbpg.de

Besucherinformationen
Tel.: 0331/ 620 85-50
E-Mail: info@hbpg.de

 

Pressekontakt
Dr. Antje Frank, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Tel: 0331/620 85-49, E-Mail: frank@hbpg.de
Anna Jacobi, Tel: 0162/847 02 99, E-Mail: a.jacobi@yahoo.de






08.05.2012 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zeigt Gastausstellung "Die Synagogen von Belarus. Bilder des schwindenden Kulturerbes" mit Fotos der belarussischen Synagogen-Architektur (14. bis 22. Mai 2012)


Vom 14. bis 22. Mai ist im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam die Fotoausstellung "Die Synagogen von Belarus. Bilder des schwindenden Kulturerbes" zu Gast. Sie zeigt 44 großformatige, farbige Fotografien unterschiedlichster Synagogenbauten in Weißrussland.

Große Teile des heutigen Weißrussland (Belarus) gehörten einst zum Großfürstentum Litauen, in dem es von jeher eine starke jüdische Bevölkerung gab. Bis zum heutigen Tag prägt und verbindet Belarus und Litauen ein reiches Erbe an jüdischer Kultur.
Die im Stil und Beschaffenheit vielfältigen Synagogenbauten sind ein sichtbares Zeichen der jüdischen Präsenz in der Kulturlandschaft beider Länder, die erhaltenswert sind. Das Programm für Entwicklungszusammenarbeit im Auslandsministerium der Republik Litauen hat daher ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem der Zustand der jüdischen Sakralbauten dokumentiert und die Öffentlichkeit für das schwindende Kulturerbe sensibilisiert werden soll. In Kooperation mit dem Jüdischen Kultur- und Informationszentrum in Vilnius und der Kunstakademie Vilnius sind in den Jahren 2010 und 2011 litauische Studierende der Kunstakademie nach Belarus gereist, um die Synagogenbauten zu fotografieren und diese einzigartige Architektur für die Nachwelt zu dokumentieren.
Als Ergebnis der Forschungsprojekte ist die Ausstellung "Synagogen von Belarus. Bilder des schwindenden Kulturerbes" entstanden.
Ziel der Ausstellung ist es, an das reiche jüdische Kulturerbe als Teil der europäischen Kulturlandschaft in diesen Gebieten zu erinnern.

Die Fotoausstellung ist eingebettet in die aktuelle Schau Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche, die bis Mitte Juni 2012 im HBPG zu sehen ist.

Das Projekt wurde initiiert durch das Programm für Entwicklungszusammenarbeit im Auslandsministerium der Republik Litauen. Projekt-Partner sind die Botschaft der Republik Litauen in Deutschland, das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, das Jüdische Kultur- und Informationszentrum in Vilnius, die Kunstakademie Vilnius, das Kultusministerium der Republik Litauen, das Zentrum für Internationale Kulturprogramme in Litauen und Lithuanian Development Cooperation.

 

Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 13. Mai, um 16 Uhr, im oberen Foyer des Kutschstalls eröffnet.

 

Öffnungszeiten

Sonderöffnungszeit: Mo, 14.05. und Mo, 21.05., 10–17 Uhr
Di bis Do 10–17 Uhr, Fr 10–19 Uhr, Sa/So und feiertags 10–18 Uhr

Eintritt frei






04.05.2012 - Pressemitteilung
Neues Projekt des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte "Grenzregion Oder – Begegnung mit Geschichte"
Auftaktworkshop am 7. Mai 2012 im Kleist Forum Frankfurt/Oder


Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) hat ein neues Projekt "Grenzregion Oder – Begegnung mit Geschichte" zur Förderung der kulturellen Bildung junger Menschen in der deutsch-polnischen Grenzregion von Zielona Góra bis Bad Freienwalde und Gorzów bis Eisenhüttenstadt aufgelegt. Es hat zum Ziel, Akteure der kulturellen Bildung wie Mitarbeiter in Museen, Gedenk- und historischen Stätten, Gästeführer, Stadtführer sowie Lehrer aller Schulstufen zusammenzubringen, Kooperationen und Netzwerkarbeit an der Schnittstelle zwischen Bildungsträgern, Kunst und Kultur zu befördern und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten.

Am 7. Mai 2012 findet im Kleist Forum in Frankfurt/Oder von 10 bis 16 Uhr ein Auftaktworkshop statt, bei dem sich deutsche und polnische Akteure kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Weitere Begegnungen bei Exkursionen, Seminaren oder Angebotsbörsen sind geplant. Im Ergebnis des Projektes wird eine zusammenfassende Darstellung über Angebote der kulturellen und historischen Bildung für Schüler beiderseits der Oder entstehen.

Interessenten sind zum Workshop herzlich willkommen. Die Teilnahmekosten betragen 8 Euro.

 

Die Region an der Oder ist geprägt von ihrer Geschichte. Verschiedene Herrschaftsansprüche in hunderten von Jahren zeichneten ein Bild von Konflikten, aber auch friedlichen Zeiten im Zusammenleben von Deutschen und Polen. Besonders das Ende des Zweiten Weltkrieges hat Spuren hinterlassen, die über die Generationen hinweg wirken. Kulturelle Bildung und die darin eingeschlossene Geschichtsvermittlung trägt dazu bei, mentale Unterschiede zwischen den europäischen Völkern als etwas Bereicherndes und als Chance im Prozess der Europäischen Integration zu begreifen.

Das Projekt "Grenzregion Oder – Begegnung mit Geschichte" wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

 

Pressekontakte:
Ingrid Baier, Projektbüro "Grenzregion Oder – Begegnung mit Geschichte", Tel.: 03346 201691, E-Mail: baier@ein-tag-im-oderland.de
Dr. Antje Frank, HBPG, Tel.: 0331 62085-49, E-Mail: frank@hbpg.de






30.03.2012 - Pressemitteilung
Das Bildungsangebot für Schüler "Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben" wird fortgesetzt


Im März 2012 unterzeichneten das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) und die gemeinnützige Kultur GmbH Märkisch-Oderland in der Gedenkstätte/ Museum Seelower Höhen einen Vertrag zur Fortführung ihres gemeinsamen Kooperationsprojekts "Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben" bis Oktober 2013. Ebenfalls sind das Festungsmuseum in Kostrzyn und die Albert-Heyde- Stiftung in Bad Freienwalde mit dem Oderlandmuseum Kooperationspartner geworden.

Der "Tag im Oderland – Geschichte erleben" bietet Schülern der Primar- und Sekundarstufe mit drei altersgerechten Themenprogrammen die Möglichkeit, im Rahmen des außerschulischen Unterrichts einen ganzen Tag per Bus und zu Fuß im Oderland unterwegs zu sein und mit Führungen und eigenständigen Erkundungstouren Geschichte an authentischen Orten zu erleben.

Das Programm I unter dem Thema "Das Oderbruch – seine Trockenlegung und Kolonisation" richtet sich sowohl an Schüler der Klassenstufen 4 bis 6 als auch – jetzt neu – der Stufe 7 bis 10. Die Veränderungen in der Landschaft, in den Siedlungsformen und in den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bewohner des Oderbruchs werden bei Stationen im Oderlandmuseum Bad Freienwalde, im einstigen Fischerdorf Altwriezen an der Alten Oder, im ältesten Kolonistendorf Neulietzegöricke, in Zollbrücke an der Oder und im Freilichtmuseum Altranft anschaulich erlebbar. Im Schloss von Altranft wird ein Mittagessen – umrahmt von historischen Erzählungen – angeboten, bevor es auf Tour durch das Freilichtmuseum geht.

Das Programm II "Von Kostrzyn/ Küstrin zu den Seelower Höhen – Erinnerungen an 1945" regt Schüler der Klassenstufe 8 bis 13 dazu an, sich an originalen Schauplätzen der Schlacht um die Seelower Höhen mit den Ursachen des Zweiten Weltkrieges und seinen Folgen für das Oderbruch auseinanderzusetzen. Ihr Weg führt dabei von der im Frühjahr 1945 zerstörten Altstadt und Festung von Küstrin (heute Kostrzyn/ Polen) durch das Oderbruch zur Gedenkstätte Seelower Höhen.

Für das Angebot "Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben" wurden sachkundige Begleiter der Schüler als Gästeführer qualifiziert.

Bisher haben insgesamt 751 Schüler vor allem aus den Brandenburger Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree aber auch aus Nordrhein- Westfahlen die Gelegenheit genutzt, außerhalb des Klassenraumes Geschichte zu erkunden.

Als Förderer des Bildungsprojekts konnte die Sparkasse Märkisch-Oderland gewonnen werden. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass Schulklassen des Landkreises Märkisch-Oderland die Kosten für den Bustransfer und das Mittagessen (im Programm I) erstattet bekommen und somit die Eigenbeteiligung für das Programm I auf 7,50 Euro pro Schüler und für das Programm II auf 7 Euro pro Schüler begrenzt werden kann.Für Gruppen aus anderen brandenburgischen Landkreisen und Bundesländern gelten andere Konditionen.


Schulklassen können sich für den Projekttag anmelden beim
Projektbüro "ein Tag im Oderland – Geschichte erleben"
c/o Kreiskulturhaus Seelow, Edeltraud Wurl
Erich-Weinert-Straße 13, 15306 Seelow
Tel.: 03346/ 2016-92, Fax: 03346/ 201693
E-Mail: info@ein-tag-im-oderlan.de
www.ein-tag-im-oderland.de


Das Projekt "Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben" wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg sowie durch die Sparkasse Märkisch-Oderland.



Pressekontakte
Edeltraud Wurl, Projektbüro "Ein Tag im Oderland – Geschichte erleben", Tel.: 03346/ 201692, E-Mail: wurl@ein-tag-im-oderland.de

Dr. Antje Frank, HBPG, Tel.: 0331/ 62085-49, E-Mail: frank@hbpg.de





22.03.2012 - Presseinformation
Wegen großer Nachfrage wird der Vortrag Der Handschlag am "Tag von Potsdam" 1933. Hintergründe eines Mythos' am Do, 29. März, 19 Uhr, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wiederholt


Gestern, am 21. März, erlebte der Vortrag Der Handschlag am "Tag von Potsdam" 1933. Hintergründe eines Mythos' von Thomas Wernicke im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam einen regelrechten Besucheransturm. Viele interessierte Bürger, die auch von außerhalb Potsdam angereist waren, konnten wegen Überfüllung des Konferenzsaales im Kutschstall leider nicht mehr eingelassen werden.

Deshalb wird Thomas Wernicke, Ausstellungsleiter im HBPG, seinen Vortrag am Donnerstag, den 29. März, um 19 Uhr, wiederholen.
Da die Veranstaltung mit freiem Eintritt ist, können leider keine Voranmeldungen bzw. Reservierungen entgegen genommen werden.

Zum Vortrag
Zu den Bildern des 20. Jahrhunderts, die sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingegraben haben, gehört auch der "Handschlag" zwischen Reichskanzler Adolf Hitler und Reichspräsident Paul von Hindenburg am 21. März 1933, dem "Tag von Potsdam". Das berühmt gewordene Bild des Fotografen der New York Times, Theo Eisenhart, zeigt aber nur die Verabschiedung des Reichspräsidenten vom Reichskanzler.

Der Vortrag versucht zu rekonstruieren, warum der "Tag von Potsdam" inszeniert wurde, wer an seiner Organisation beteiligt war, welche symbolischen Handlungen protokollarisch eigentlich geplant waren und wie es dazu kam, dass ein Foto zum Sinnbild des Mythos' von der vollzogenen "Vermählung zwischen den Symbolen der alten Größe und der jungen Kraft" wurde.

Gezeigt werden Abbildungen, die noch einmal das enorme Medieninteresse an diesem Ereignis erkennen lassen. An jedem nur möglichen Platz in der Stadt waren am 21. März 1933 Fotografen und Kameraleute zu finden.
Einige Fotografien mit dem scheinbar bekannten Motiv werden im Rahmen des Vortrags zum ersten Mal zu sehen sein. Es sind Bilder des 1919 gegründeten Berliner Atlantic Pressebilderdienstes, dessen Nachlass leider nur noch in Teilen vorhanden ist. Das einst sehr umfangreiche Negativarchiv der Agentur konnte nach Kriegsende aus dem zerbombten und ausgebrannten Sitz in der Berliner Lindenstraße 38 nicht mehr geborgen werden. So sind heute nur noch Reste der Arbeitsabzüge erhalten. Sie konnten im Berliner Landesarchiv für diesen Vortrag gesichtet werden.

Außerdem stellte das Deutsche Rundfunkarchiv den Mitschnitt der Rundfunkübertragung vom "Tag von Potsdam" für den Vortrag zur Verfügung, aus dem mehrere Ausschnitte zu hören sein werden. Es sind jene Passagen, die dem Händedruck zwischen Reichskanzler und Reichspräsident im Inneren der Garnisonkirche unmittelbar vorausgingen oder ihm folgten bzw. die für die zeitgenössische Wahrnehmung dieses Staatsaktes von Einfluss sind. Die Rundfunkübertragung ist darüber hinaus von herausragender Bedeutung, war sie doch die Domäne des wenige Tage zuvor frisch ernannten Propagandaministers Joseph Goebbels. Eine der ersten Zuständigkeiten, die ein anderer Minister, in diesem Fall der Innenminister, an Goebbels abtreten musste, war die Verantwortung für den Rundfunk, zukünftiges Massenmedium der NS-Diktatur.

Eine gemeinsame Veranstaltung des HBPG mit der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V.

Eintritt frei

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9
14467 Potsdam
Info-Telefon: 0331/62085-50





09.03.2012 - Pressemitteilung
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zeigt ab 12. März 2012 zwei Sonderausstellungen


Ab 12. März zeigt das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam zwei Sonderausstellungen: „Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche“ (bis 17. Juni) als Gemeinschaftsausstellung des HBPG mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam (MMZ) sowie „Das Jahr 1812 – Ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung der Juden in Preußen. Vom Schutzjuden Levin zum Staatsbürger Lesser“ (bis 3. Juni), eine Ausstellung der Kulturzentrum Rathenow GmbH und des MMZ.

Für die Ausstellung über die Synagogen in Brandenburg hat ein Ausstellungsteam aus Potsdamer Studierenden der Geschichte, der Jüdischen Studien sowie angehenden Lehrerinnen und Lehrern authentische Zeugnisse vom jahrhundertelangen jüdischen Leben zwischen Prignitz und Oderbruch, Uckermark und Lausitz zusammen getragen. Unterstützt wurden sie dabei von regionalen Archiven und Museen, aber auch von engagierten Brandenburger Bürgerinnen und Bürgern.
In den heutigen Grenzen des Landes Brandenburg gab es seit dem frühen Mittelalter bis in die 1930er-Jahre in etwa 50 Städten und Gemeinden Synagogen. Ihre Größe reichte vom einfachen Raum in Privathäusern bis zu stattlichen Bauten im Stil der Epoche des 19. Jahrhunderts. Mit der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 und der offenen, systematische Vertreibung und Ermordung der Juden wurden – nicht nur in Brandenburg – auch die Zeugnisse ihrer Kultur und Religion zerstört. Nach 1945 tat die Politik der DDR ein Übriges, die ehemaligen Stätten jüdischen Gemeindelebens der kollektiven Erinnerung zu entziehen. So sind ihre Spuren bis heute in manchen Orten fast vollständig verwischt, anderenorts hingegen sind sie wieder sichtbar gemacht. Die Schau lädt ein, sich auf Spurensuche zu begeben und mehr zu erfahren über Traditionen und Rituale jüdischen Gemeindelebens und über die Synagoge als Ort der Versammlung, der Lehre, des Lernens und des Gebetes.

Zur Ausstellung werden Führungen angeboten (Anmeldungen beim Führungsbüro des HBPG,
Tel. 0331/620 85-55, E-Mail: fuehrungsbuero@hbpg.de) sowie ein umfangreiches Bildungsprogramm (Informationen dazu auch auf www.synagogen-in-brandenburg.de).
Ein Großteil der Schau wird ab Juli 2012 als Wanderausstellung weiterziehen
(Informationen beim MMZ, Tel. 0331/28094-12, E-Mail: kotowski@uni-potsdam.de).

Die Ausstellung wurde gefördert von der Stiftung Aufarbeitung SED-Diktatur, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft – Leo Baeck Programm, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und der Landeshauptstadt Potsdam.



Die Schau „Das Jahr 1812“ entstand anlässlich des 200. Jahrestages des Erlasses des Edikt(es) betreffend die bürgerlichen Verhältnisse der Juden in dem Preußischen Staate – kurz Emanzipationsedikt. Für die Juden in Preußen war das, gemessen an ihrer Situation zur Regierungszeit Friedrichs II., ein Meilenstein auf ihrem Weg zur Gleichberechtigung, denn nun wurden sie preußische Staatsbürger und standen nicht mehr außerhalb der Gesellschaft.
Die Ausstellung macht die Bedeutung und Tragweite dieses Ediktes am Beispiel der jüdischen Familie Lesser aus Rathenow deutlich, deren Spuren sich dort bis in das Jahr 1691 nachweisen lassen. Anhand der Lebenswege von drei Protagonisten dieser Familie – Ludwig Lesser (1802–1867), Richard Lesser (1839–1914) und Ludwig Lesser (1869–1957) – wird eine Zeitspanne von etwa 150 Jahren wieder lebendig. Die Familiengeschichte macht sowohl die Prozesse der Akkulturation und der Veränderungen in Glaubensfragen anschaulich wie auch die Beiträge, die die Lessers für die Entwicklung des Landes leisteten.

Zur Ausstellung ist im Verlag für Berlin-Brandenburg ein Begleitbuch erschienen.
(Irene A. Diekmann/Bettina L. Götze, „Vom Schutzjuden Levin zum Staatsbürger Lesser. Das preußische Emanzipationsedikt von 1812“, ca. 168 S., ca. 150 Abb.,
Hardcover 20 x 21.5 cm, ISBN 978-3-942476-28-7)
Preis: 19,95 Euro (Buchhandel und Museumsshop des HBPG)

Die Ausstellung und der Begleitband wurden gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Weitere Förderer der Ausstellung sind die Staatskanzlei des Landes Brandenburg, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und die Moses Mendelssohn Stiftung.

Zum Auftakt der Ausstellung findet vom 11. bis 13. März im HBPG eine wissenschaftliche Tagung 200 Jahre Emanzipationsedikt in Preußen – Der lange Weg der Juden zu „Einländern“ und „preußischen Staatsbürgern“ des MMZ in Kooperation mit dem HBPG, dem Historischen Institut und dem Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam statt (Eröffnung am 11.03.2012, 18 Uhr). vor 1938
Weitere Informationen auch auf www.mmz-potsdam.de

Eröffnung der Ausstellungen:
Sonntag, 11. März 2012, 14 Uhr, im HBPG

Pressefotos zum Download ›››


Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9,
14467 Potsdam
Öffnungszeiten
Sonderöffnungszeit am Mo, 12.03., 10–17 Uhr
Di bis Do 10–17 Uhr, Fr 10–19 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 10–18 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt
Einzelticket (gültig für beide Ausstellungen): 5 Euro/erm. 3,50 Euro, freitags 3,50 Euro, bis 18 Jahre freier Eintritt, Sonderpreise für Gruppen, Familien und Schulklassen
Informationen
Tel: 0331/62085-50,
E-Mail: info@hbpg.de





29.02.2012 - Einladung zur Pressevorbesichtigung der Ausstellungen
"Synagogen in Brandenburg - Auf Spurensuche" und "Das Jahr 1812 - Ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung der Juden in Preußen"


Synagogen in Brandenburg – Auf Spurensuche
Eine Gemeinschaftsausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam
12. März bis 17. Juni 2012

und

Das Jahr 1812 – Ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung der Juden in Preußen
Vom Schutzjuden Levin zum Staatsbürger Lesser
Eine Ausstellung der Kulturzentrum Rathenow GmbH und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam
12. März bis 3. Juni 2012


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zur Pressevorbesichtigung der Ausstellungen ein.

Termin:
Freitag, 9. März 2012, um 11 Uhr

Ort:
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Konferenzraum/Ausstellungsbereich Obergeschoss

Es begrüßen Sie:
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums
für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam (MMZ)
Dr. Bettina L. Götze, Geschäftsführerin der Kulturzentrum Rathenow GmbH
Dr. rer. nat. Richard Lesser, Vertreter der Familie Lesser
Dr. Elke-Vera Kotowski, MMZ, Ausstellungskuratorin „Synagogen in Brandenburg“
Dr. Irene A. Diekmann, MMZ, und Dr. Bettina L. Götze, Kulturzentrum Rathenow GmbH, Ausstellungskuratorinnen „Das Jahr 1812“

Ablauf:
Begrüßung
Einführung in die Ausstellung/Führung durch die Ausstellungen
Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine

Die Ausstellungen
Synagogen in Brandenburg ­– Auf Spurensuche

In den heutigen Grenzen des Landes Brandenburg gab es seit dem frühen Mittelalter bis in die 1930er-Jahre in etwa 50 Städten und Gemeinden Synagogen, die von jüdischem Leben zeugten. Die meisten wurden in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Brand gesteckt oder derart zerstört, dass sie ihrer Funktion als Versammlungs-, Lern und
Gebetsstätte beraubt waren. Auch nach 1945 waren die ehemaligen Stätten jüdischen Gemeindelebens der Vergessenheit anheimgegeben. Bis heute sind mancherorts in Brandenburg ihre Spuren fast vollständig verwischt, an anderen hingegen wurden sie wieder sichtbar gemacht.
Ein Ausstellungsteam aus Potsdamer Studierenden der Geschichte, der Jüdischen Studien und angehenden Lehrerinnen und Lehrern hat authentische Zeugnisse vom jahrhundertelangen jüdischen Leben zwischen Prignitz und Oderbruch, Uckermark und Lausitz zusammen getragen. Die Schau lädt ein, sich auf Spurensuche zu begeben und mehr zu erfahren über Traditionen und Rituale jüdischen Gemeindelebens und über die Synagoge als Ort der Versammlung, der Lehre, des Lernens und des Gebetes.

Förderer
Stiftung Aufarbeitung SED-Diktatur, Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft – Leo Baeck Programm,
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Kultur und Museum



Das Jahr 1812 – Ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichstellung der Juden in Preußen
Vom Schutzjuden Levin zum Staatsbürger Lesser


Die Schau entstand anlässlich des 200. Jahrestages des Erlasses des Edikt(es) betreffend die bürgerlichen Verhältnisse der Juden in dem Preußischen Staate – kurz Emanzipationsedikt. Für die Juden in Preußen war das, gemessen an ihrer Situation zur Regierungszeit Friedrichs II., ein Meilenstein auf ihrem Weg zur Gleichberechtigung, denn nun wurden sie preußische Staatsbürger und standen nicht mehr außerhalb der Gesellschaft.
Die Ausstellung fragt, welche Tragweite das Edikt für die Veränderungen der Situation der Juden hatte, welche Möglichkeiten der Entwicklung sich dadurch auftaten bzw. welche Grenzen es aber nach wie vor gab und wie diese sich zeigten. Sie zeigt das beispielhaft anhand der jüdischen Familie Lesser aus Rathenow, deren Spuren sich dort bis in das Jahr 1691 nachweisen lassen. Anhand dreier Protagonisten dieser Familie – Ludwig Lesser (1802–1867), Richard Lesser (1839–1914) und Ludwig Lesser (1869–1957) wird eine Zeitspanne von etwa 150 Jahren betrachtet.

Förderer
Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse,
Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Moses Mendelssohn Stiftung



Zum Auftakt der Ausstellung findet vom 11. bis 13. März im HBPG eine wissenschaftliche Tagung des MMZ in Kooperation mit dem HBPG, dem Historischen Institut und dem Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam statt. vor 1938


Eröffnung der Ausstellungen
Sonntag, 11. März 2012, 14 Uhr, im HBPG
Eröffnung der wissenschaftlichen Tagung
200 Jahre Emanzipationsedikt in Preußen – Der lange Weg der Juden zu „Einländern“ und „preußischen Staatsbürgern“
Sonntag, 11. März 2012, 18 Uhr


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Antje Frank, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, HBPG
Dr. Olaf Glöckner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit MMZ
Sylvia Wetzel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kulturzentrum Rathenow GmbH





09.02.2012 - Einladung zum Presse- und Fototermin
Das erste "Schaufenster" 2012 des Brandenburgischen Landeshauptarchivs zur Reihe "Friedrich in der Mark - eine Spurensuche" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


Seit dem Jahr 2007 erinnert das Brandenburgische Landeshauptarchiv in einem „Schaufenster“ innerhalb der ständigen Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte mit kleinen wechselnden Präsentationen von Archivdokumenten an Ereignisse der brandenburgischen Geschichte.
Wir freuen uns, diese „Reihe“ auch in diesem Jahr fortsetzen zu können, und möchten Sie zur ersten Präsentation 2012 recht herzlich einladen. Im 300. Geburtsjahr des bedeutendsten preußischen Königs gewähren die „Schaufenster“ Einblicke in folgenreiche Regierungsmaßnahmen und Regierungsmethoden Friedrichs des Großen in der Mark Brandenburg an Hand unbekannter Dokumenten aus den Archivbeständen. Neben der Präsentation des ersten Schaufensters wird auch die gesamte Folge vorgestellt werden.

Ort:
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Kutschstall Am Neuen Markt in Potsdam
ständige Ausstellung im Erdgeschoss

Termin:
Donnerstag, 16. Februar 2012, 11 Uhr

Es begrüßen Sie:
Martin Gorholt, Staatssekretär, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dr. Klaus Neitmann, Direktor, Brandenburgisches Landeshauptarchiv
Dr. Kurt Winkler, Direktor, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte


1. Schaufenster: 16. Februar bis 30. April 2012
Der König als gerechter Richter?
Friedrich II. und der Müller-Arnold-Prozess

„Wan die Justitz Ungerechtigkeiten tuhet ist sie schlimer wie Strasen Reüber, ein Müler ist ein Mensch eben so guht wie ich bin. Friderich“.19.12.1779.
BLHA, Rep. 23 B Neumärkische Stände, Nr. 841

Wohl kaum ein Prozess der friderizianischen Zeit hat über Preußen hinaus so viel Aufsehen erregt, wie der Streit um den Müller Arnold. Er endete im Jahre 1779 mit einem königlichem Machtspruch und einem Justizskandal. Friedrich annullierte die gleichlautenden Urteile der drei Vorinstanzen und entschied zu Gunsten des klagenden Müllers. Er war davon überzeugt, dass die Richter parteiisch waren und das Recht gebeugt hatten. Zugleich bestrafte er die Juristen in ungewöhnlich scharfer Form. Führende Justizbeamte wurden ihres Amtes enthoben und die an den Urteilen beteiligten Richter zur einjährigen Festungshaft und zur Entschädigungszahlung an den Müller verurteilt.
Worum ging es in dem Prozess? Wer hatte Recht? Der König oder seine Richter? – Sowie Reaktionen auf den königlichen Machtspruch stehen im Mittelpunkt der ersten kleinen Präsentation.


Weitere Schaufenster 2012

2. Schaufenster: 1. Mai bis 29. Juli 2012
„Palläste in Mignatür für arme Bürger“
Friedrich II. schmückt Potsdam zur barocken Residenzstadt aus

3. Schaufenster: 1. August bis 14. Oktober 2012
Der König auf Inspektionsreise

4. Schaufenster: 15. Oktober bis 6. Januar 2013
Eine Provinz im Frieden erobert?
Trockenlegung und Besiedlung des Warthebruchs unter Friedrich II. Pressekontakt
BLHA, Kärstin Weirauch, Tel: 0331/5674126, E-Mail: kaerstinweirauch@blha.brandenburg.de
HBPG, Dr. Antje Frank, Tel: 0331/62085-49, E-Mail: frank@hbpg.de





20.01.2012 - Pressemitteilung
Erste Brandenburgische Landesausstellung 2014 im Schloss Doberlug: Kuratorium und Fachbeirat haben sich konstituiert. Den Vorsitz des Kuratoriums hat Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst übernommen


Am 20. Januar 2012 haben sich im Refektorium auf dem Schloss- und Klosterareal von Doberlug das Kuratorium und der Fachbeirat der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung konstituiert, die 2014 im Schloss Doberlug stattfinden wird. Den beiden Gremien gehören führende Vertreter aus Brandenburgs und Sachsens Politik, Medien, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft an. Die Mitglieder des Kuratoriums wurden ebenso wie die Mitglieder des Fachbeirates von Brandenburgs Kulturministerin Sabine Kunst einberufen, die auch den Vorsitz des Kuratoriums übernommen hat.

Mitglieder des Kuratoriums sind u. a. der Präsident des Brandenburgischen Landtages Gunter Fritsch, Brandenburgs Innenminister Dr. Dietmar Woidke, der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, der Kommissarische Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Prof. Dr. Dirk Syndram, die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) Dr. Dagmar Reim sowie die Programmleiterin Kultur/Wissenschaft des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) Dr. Claudia Schreiner.

Dem Fachbeirat gehören neben dem Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs PD Dr. Klaus Neitmann und dem Direktor des Archäologischen Landesmuseums und Landesarchäologe Prof. Dr. Franz Schopper Vertreter des Fachbereichs Geschichte der Universität Potsdam sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten an. Zu seinem Sprecher wählte der Fachbeirat Prof. Dr. Frank Göse, Universität Potsdam, sowie als Stellvertreter Prof. Dr. Winfried Müller, Direktor des Instituts für sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung wird die spannungsreiche Geschichte der preußisch-sächsischen Nachbarschaft erzählen. Anlass ist das 200-jährige Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15. Ausstellungszeitraum ist Mai bis Oktober 2014, Schauplatz das einstige Jagdschloss der Herzöge von Sachsen-Merseburg in Doberlug. Nach aufwendiger Sanierung wird das Schloss mit der Landesausstellung erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Durchführung der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung wurde von der brandenburgischen Landesregierung im Oktober 2011 beschlossen. Die Landesausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Gastgeber der Landesausstellung ist die Stadt Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster in der Niederlausitz. Die Projektleitung der Landesausstellung liegt beim HBPG in Potsdam. Es wird von zahlreichen Partnern in Brandenburg und Sachsen unterstützt. Kuratorin der Ausstellung ist die Historikerin Anne-Katrin Ziesak.

Die Mitglieder des sechzehnköpfigen Kuratoriums in alphabetischer Reihenfolge:
Klaus Aha, Präsident der Industrie- und Handelskammer Cottbus / Dr. Hermann Borghorst, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. / Bodo Broszinski, Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain / Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Gunter Fritsch, Präsident des Brandenburgischen Landtages / Hermann Graf von Pückler / Claus Friedrich Holtmann, Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes / Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH / Christian Jaschinski, Landrat Landkreis Elbe-Elster / Dr. Bardia Khadjavi-Gontard / Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (Vorsitzende des Kuratoriums) / Bernd Lange, Vorsitzender des Kulturkonvents des Kulturraums Oberlausitz-Niederschlesien und Landrat des Landkreises Görlitz / Dr. Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) / Dr. Claudia Schreiner, Programmleiterin Kultur/Wissenschaft des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) / Prof. Dr. Dirk Syndram, Kommissarischer Generaldirektor der Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Dr. Dietmar Woidke, Innenminister des Landes Brandenburg

Die Mitglieder des neunzehnköpfigen Fachbeirates in alphabetischer Reihenfolge:
Dr. Rainer Aurig, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst / Prof. Peter Badel, Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg / Dr. Rainer Ernst, Kreismuseum Finsterwalde / Brigitte Faber-Schmidt, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin Kulturland Brandenburg e.V. / PD Dr. Jirí Fajt, Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig / Prof. Dr. Frank Göse, Historisches Institut Universität Potsdam / Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann, Historisches Institut Universität Potsdam / Dr. Uwe Koch, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg / Dr. Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e.V. / Dr. Jürgen Luh, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Dr. Steffen Menzel, Präsident der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften e.V. / Prof. Dr. Winfried Müller, Institut für sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. / PD Dr. Klaus Neitmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs / Bettina Probst, Kuratorin 3. Sächsische Landesausstellung, „Via Regia“ (Görlitz 2011), Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Prof. Dr. sc. Dietrich Scholze-Sołta, Direktor des Sorbischen Instituts / Prof. Dr. Franz Schopper, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum / Gerd Streidt, Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz / Dr. André Thieme, Fachbereich Museen der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen / Dr. Kurt Winkler, Geschäftsführender Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gGmbH Pressekontakt:
Elke Scheler, Leiterin Kommunikation Erste Brandenburgische Landesausstellung,Tel: 0331/62085-52, Mobil 0163/30 10 614, E-Mail: scheler@hbpg.de
Dr. Antje Frank, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HBPG, Tel: 0331/62085-49, E-Mail: frank@hbpg.de





13.01.2012 - Pressemitteilung
Ständige Ausstellung "Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven" ab 15. Januar in der Kapelle an der Garnisonkirche


Gemeinsames Kooperationsprojekt der Stiftung Garnisonkirche Potsdam, der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. und des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird am 14. Januar eröffnet

Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam, die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. und das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) haben in einer gemeinsamen Kooperation eine ständige Ausstellung „Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven“ für die Kapelle an der Garnisonkirche, Breite Straße 7, erarbeitet.

Die Ausstellung wird am Samstag, dem 14. Januar 2012, um 12 Uhr, mit einer gemeinsamen Veranstaltung der Projektpartner in der historischen Gewölbehalle des HBPG durch den Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Martin Gorholt, den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam Jann Jakobs und den Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche Potsdam Prof. Dr. hc. Wolfgang Huber eröffnet.

Die in ihrem historischen Teil vom HBPG erarbeitete Ausstellung bietet mit sieben Kapiteln und drei Vertiefungsebenen eine kompakte Überblicksdarstellung der Geschichte der Potsdamer Garnisonkirche von ihrer Stiftung durch König Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1732 bis zur Sprengung der Ruine 1968. Dabei stehen einige Themen geradezu als Sinnbild und Gleichnis für die preußische und deutsche Geschichte, denn sie weisen auf die überregionale Bedeutung und Symbolhaftigkeit dieses Ortes hin. Die Ausstellung konzentriert sich auf ausgewählte und zum Teil bisher wenig beachtete historiografische Fragmente der 300-jährigen Geschichte der Garnisonkirche. So wird der „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933 und seine Mythologisierung durch symbolische Bilder, die die öffentliche Wahrnehmung der Garnisonkirche bis heute entscheidend beeinflussen, kritisch hinterfragt.
Jedes Kapitel wird durch ein zeitgenössisches Originalzitat eingeleitet, durch einen Haupttext vertieft und mit Abbildungen illustriert. Eine Film- und eine Hörstation sowie originale Exponate ergänzen die Präsentation.

In einem zweiten Teil geht die Ausstellung auf die architektonischen Planungen und die künftige Nutzung der Garnisonkirche ein. Ein Zeitstrahl, der die Geschichte des Wiederaufbaus dokumentiert, endet mit der geplanten Einweihung des Turmes am 30. Oktober 2017, im Jahr des 500. Jubiläums der Reformation.

Unter drei prominenten Zitaten stellen die Stiftung Garnisonkirche Potsdam und die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. ihre Motive für den Wiederaufbau der Kirche vor. Im Fokus steht die zukünftige Nutzung dieses markanten „Erinnerungsortes“ als Kirche, Lernort und Ort des Gedenkens. Zahlreiche Abbildungen von Veranstaltungen und engagierten Menschen, die sich seit Jahren für das Projekt Garnisonkirche einsetzen, veranschaulichen den Weg des Wiederaufbaus.


Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven
ab 15. Januar 2012
Ausstellung in der Kapelle an der Garnisonkirche
Breite Straße 7, 14467 Potsdam Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.





13.01.2012 - Pressemitteilung
Ständige Ausstellung "Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven" ab 15. Januar in der Kapelle an der Garnisonkirche


Gemeinsames Kooperationsprojekt der Stiftung Garnisonkirche Potsdam, der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. und des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird am 14. Januar eröffnet

Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam, die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. und das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) haben in einer gemeinsamen Kooperation eine ständige Ausstellung „Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven“ für die Kapelle an der Garnisonkirche, Breite Straße 7, erarbeitet.

Die Ausstellung wird am Samstag, dem 14. Januar 2012, um 12 Uhr, mit einer gemeinsamen Veranstaltung der Projektpartner in der historischen Gewölbehalle des HBPG durch den Staatssekretär im Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Martin Gorholt, den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam Jann Jakobs und den Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche Potsdam Prof. Dr. hc. Wolfgang Huber eröffnet.

Die in ihrem historischen Teil vom HBPG erarbeitete Ausstellung bietet mit sieben Kapiteln und drei Vertiefungsebenen eine kompakte Überblicksdarstellung der Geschichte der Potsdamer Garnisonkirche von ihrer Stiftung durch König Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1732 bis zur Sprengung der Ruine 1968. Dabei stehen einige Themen geradezu als Sinnbild und Gleichnis für die preußische und deutsche Geschichte, denn sie weisen auf die überregionale Bedeutung und Symbolhaftigkeit dieses Ortes hin. Die Ausstellung konzentriert sich auf ausgewählte und zum Teil bisher wenig beachtete historiografische Fragmente der 300-jährigen Geschichte der Garnisonkirche. So wird der „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933 und seine Mythologisierung durch symbolische Bilder, die die öffentliche Wahrnehmung der Garnisonkirche bis heute entscheidend beeinflussen, kritisch hinterfragt.
Jedes Kapitel wird durch ein zeitgenössisches Originalzitat eingeleitet, durch einen Haupttext vertieft und mit Abbildungen illustriert. Eine Film- und eine Hörstation sowie originale Exponate ergänzen die Präsentation.

In einem zweiten Teil geht die Ausstellung auf die architektonischen Planungen und die künftige Nutzung der Garnisonkirche ein. Ein Zeitstrahl, der die Geschichte des Wiederaufbaus dokumentiert, endet mit der geplanten Einweihung des Turmes am 30. Oktober 2017, im Jahr des 500. Jubiläums der Reformation.

Unter drei prominenten Zitaten stellen die Stiftung Garnisonkirche Potsdam und die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. ihre Motive für den Wiederaufbau der Kirche vor. Im Fokus steht die zukünftige Nutzung dieses markanten „Erinnerungsortes“ als Kirche, Lernort und Ort des Gedenkens. Zahlreiche Abbildungen von Veranstaltungen und engagierten Menschen, die sich seit Jahren für das Projekt Garnisonkirche einsetzen, veranschaulichen den Weg des Wiederaufbaus.


Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven
ab 15. Januar 2012
Ausstellung in der Kapelle an der Garnisonkirche
Breite Straße 7, 14467 Potsdam Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.





13.01.2012 - Pressemitteilung
"Preußen-Sachsen/Sachsen-Preußen. Bilder einer Nachbarschaft" (Arbeitstitel)


Mai bis Oktober 2014
im Schloss Doberlug in Doberlug-Kirchhain/Niederlausitz (Landkreis Elbe-Elster)

Termin: Freitag, 20. Januar 2012, 10 bis 11 Uhr
Ort: Schloss Doberlug in 03253 Doberlug-Kirchhain/Niederlausitz

Ablauf
10.00 Uhr: Führung der Mitglieder der Gremien über das Areal von Schloss und Kloster Doberlug
durch Bodo Broszinski, Bürgermeister der Stadt Doberlug-Kirchhain, Anne-Katrin Ziesak, Kuratorin der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung und Dr. Kurt Winkler, Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)
Treffpunkt: Refektorium auf dem Schloss- und Klosterareal von Doberlug

10.50 Uhr: Fototermin vor dem Schloss Doberlug mit den Mitgliedern des Kuratoriums und des Fachbeirates

Die Erste Brandenburgische Landesausstellung wird die spannungsreiche Geschichte der preußisch-sächsischen Nachbarschaft erzählen. Anlass ist das 200-jährige Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15. Ausstellungszeitraum ist Mai bis Oktober 2014, Schauplatz das einstige Jagdschloss der Herzöge von Sachsen-Merseburg in Doberlug. Nach aufwendiger Sanierung wird es mit der Landesausstellung erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Am 20. Januar 2012, um 11 Uhr, findet nun im Refektorium auf dem Schloss- und Klosterareal von Doberlug die konstituierende Sitzung des Kuratoriums und Fachbeirates der Landesausstellung statt. Bereits um 10 Uhr werden die Gremienmitglieder zu einem geführten Rundgang über das Schloss- und Klosterareal von Doberlug erwartet. Um 10.50 Uhr ist Gelegenheit zu einem Fototermin vor dem Schloss.
Zur Führung sowie zum Fototermin sind Sie herzlich eingeladen. Die anschließende konstituierende Sitzung der Gremien ist nicht presseöffentlich. Wir bitten um Verständnis!

Die Durchführung der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung wurde von der brandenburgischen Landesregierung im Oktober 2011 beschlossen. Sie steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Gastgeber der Landesausstellung ist die Stadt Doberlug-Kirchhain/Landkreis Elbe-Elster in der Niederlausitz. Die Projektleitung der Landesausstellung liegt beim HBPG in Potsdam. Es wird von zahlreichen Partnern in Brandenburg und Sachsen unterstützt.


Wegbeschreibung:
A 13, Berlin-Dresden, Abfahrt Duben (von Berlin kommend), weiter über Bundes- und Landstraße oder Abfahrt Großräschen (von Dresden kommend), weiter über Bundes- und Landstraße, Eingabe für Navigationssystem: Schloss Doberlug, Schlossplatz 1. Parkmöglichkeiten vor dem Schloss. Mit der Bahn: bis Doberlug-Kirchhain Bahnhof, von dort circa 30 Minuten Fußweg zum Schloss (der Ausschilderung Doberlug folgen. Achtung: Passieren Sie den Bahnübergang!) Pressekontakt:
Elke Scheler, Leiterin Kommunikation Erste Brandenburgische Landesausstellung, Tel: 0331/62085-52, Mobil 0163/30 10 614
E-Mail: scheler@hbpg.de

Dr. Antje Frank, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HBPG, Tel: 0331/62085-49, E-Mail: frank@hbpg.de





06.01.2012 - Pressemitteilung
Die Garnisonkirche. Fragmente & Perspektiven in der Kapelle an der Garnisonkirche


Eine Ausstellung der Stiftung Garnisonkirche Potsdam und der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zur Pressevorbesichtigung der Ausstellung ein.

Termin: Freitag, 13. Januar 2012, um 11 Uhr
Ort: Kapelle an der Garnisonkirche, Breite Str. 7, 14467 Potsdam

Es begrüßen Sie:
Juliane Rumpel, Pfarrerin i. E. an der Garnisonkirche
Dr. Kurt Winkler, Direktor des HBPG
Peter Leinemann, Verwaltungsvorstand der Stiftung Garnisonkirche Potsdam
Thomas Wernicke, Ausstellungskurator (HBPG)
Dr. Stephanie v. Hochberg, Kuratorin (Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e. V.)

Ablauf:
Begrüßung
Einführung in die Ausstellung
Gelegenheit für Nachfragen, Interviews, Fototermine

Die Ausstellung
Die in ihrem historischen Teil vom HBPG erarbeitete Ausstellung bietet eine kompakte Überblicksdarstellung der Geschichte der Potsdamer Garnisonkirche von ihrer Stiftung durch König Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1732 bis zur Sprengung der Ruine 1968. Dabei stehen einige Themen geradezu als Sinnbild und Gleichnis für die preußische und deutsche Geschichte, denn sie weisen auf die überregionale Bedeutung und Symbolhaftigkeit dieses Ortes hin. Die Ausstellung konzentriert sich auf ausgewählte und zum Teil bisher wenig beachtete historiografische Fragmente der 300-jährigen Geschichte der Garnisonkirche. Eine Film- und eine Hörstation sowie originale Exponate ergänzen die Präsentation.

In einem zweiten Teil geht die Ausstellung auf die architektonischen Planungen und die künftige Nutzung der Garnisonkirche ein, deren Turm am 30. Oktober 2017, im Jahr des 500. Jubiläums der Reformation, eingeweiht werden soll. Die Stiftung Garnisonkirche und die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. stellen ihre Motive für den Wiederaufbau der Kirche vor. Im Fokus steht die zukünftige Nutzung dieses markanten „Erinnerungsortes“ als Kirche, Lernort und Ort des Gedenkens.

Eröffnung der Ausstellung
Samstag, 14. Januar 2012, 12 Uhr, im HBPG (Gewölbehalle des Kutschstalls) Die Ausstellung wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg







 
 
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